Kein Jammern trotz ALS-Diagnose
STEYR. Michael Sitter organisiert am Sportplatz des SK Amateure Steyr zum zweiten Mal den Hand-in-Hand-Cup.

Vor drei Jahren stellte eine Nervenkrankheit das Leben von Michael Sitter auf den Kopf. HSP wurde diagnostiziert. „Ich konnte auf einmal nicht mehr laufen“, erzählte der Steyrer im Vorjahr im Tips-Interview. Seine Lage hat sich seitdem verschlechtert. „Ich habe leider die Diagnose ALS bekommen“, sagt Sitter. Der ehemalige Außendienstmitarbeiter lässt sich nicht unterkriegen. „Jammern ist nicht mein Ding.“ Seinen 2022 ins Leben gerufenen Hand-in-Hand-Cup organisiert er auch heuer. „Es ist mein Herzensprojekt. Solange ich die Kraft habe, möchte ich dieses Event weiter vorantreiben“, so Sitter. Der Erlös geht wieder an den Verein Stopp HSP.
Bundesligavereine dabei
Beginn am Samstag, 2. September, am Sportplatz an der Lauberleite ist um 9 Uhr mit Kinder- und Jugendturnieren der Altersklassen U8, U10, U11 und U13. „Über 30 Mannschaften aus nah und fern sind dabei“, freut sich Sitter. Highlight wird ab 13.30 Uhr das Turnier der Special-Needs-Teams. Unter anderem schicken die Bundesligavereine Austria Wien, Sturm Graz und BW Linz ihre Mannschaften nach Steyr. „Gemeinsam geht es für mehr Gerechtigkeit, Toleranz und gegen Rassismus“, erklärt Sitter das Motto der Veranstaltung. „Der Zuspruch im Vorjahr war groß, deshalb hoffen wir auch heuer auf viele Besucher.“ Abseits der Fußballturniere wird jede Menge geboten. Etwa eine Hüpfburg, Fußball-Dart oder Buburuza-Eis. Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten. Alle Besucher sind aufgerufen, auf der Hand-Wand einen bunten Abdruck zu hinterlassen.
2. Hand-in-Hand-Cup am Samstag, 2. September, ab 9 Uhr
am Sportplatz des SK Amateure Steyr
Spendenkonto: Raiffeisenbank Steyr
IBAN: AT20 3411 4000 0042 4101
Kennwort: Hand in Hand Cup


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