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GARSTEN. Wie viel Liter Öl vor einer Woche in den Garstnerbach und die Enns gelangten, ist unklar. Die Feuerwehr habe vorbildlich gehandelt, so die Bezirkshauptmannschaft Steyr-Land.

 (Foto: Fotokerschi.at/Mader)
(Foto: Fotokerschi.at/Mader)

Der Geruch ist nach wie vor wahrzunehmen: Am Freitag, 15. März, musste die Feuerwehr am späten Nachmittag zu einem Ölaustritt zum Fischaufstieg in Garsten ausrücken (Tips berichtete). Trotz beherzten Einschreitens der Einsatzkräfte, breitete sich der Ölfilm bis nach Steyr aus.

Laut Bezirkshauptmannschaft Steyr-Land war es zu dem Unfall beim Befüllen eines Tankes gekommen: Es wurde zu viel Öl nachgefüllt, der Brennstoff trat über eine Lüftung aus. Die Steyrer Kameraden errichteten sofort nach der Alarmierung Ölsperren, unter anderem auch eine großflächige vor Winkling. Der technische Zug, der Wasserzug und die freiwillige Feuerwehr Dietach wurden ebenfalls gerufen.

„Absolute Sorgfalt geboten“

„Im Umgang mit Öl ist absolute Sorgfalt angebracht“, betont eine Expertin der Wasserrechtsabteilung der BH Steyr-Land. Wie es ein solches Szenario vorsieht, habe die Behörde nach Bekanntwerden des Unfalls einen Lokalaugenschein mit einem Öl-Sachverständigen durchgeführt. In Abstimmung mit ihm erfolgte das weitere Vorgehen der Einsatzkräfte in puncto Reinigungsmaßnahmen.

Die Bezirkshauptmannschaft überwache aktuell die Lage. „Je nachdem, was die Beobachtungen ergeben, kann es bei solchen Vorfällen sein, dass man Erdreich abtragen muss, wenn darin noch Öl enthalten ist.“ Die Behörde prüfe wiederholt nach, ob Schadstoffe vorhanden sind. Die Einsatzkräfte hätten jedenfalls mustergültige Arbeit geleistet, heißt es. Die Kosten trägt der Verursacher.

 


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