Montag 20. Mai 2024
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REICHRAMING/STEYR. Die Ennstaler Krimi-Autorin Astrid Miglar hat ihren jüngsten Streich in Thüringen angesiedelt. Den Roman über menschliche Abgründe stellt sie am Dienstag, 7. Mai, im Kulturzentrum Akku vor.

Astrid Miglar mit ihrem pressfrischen Werk (Foto: privat)
Astrid Miglar mit ihrem pressfrischen Werk (Foto: privat)

Worum es im pressfrischen Buch geht: „Während es Elsbeth immer schlechter geht, merkt Margaux nicht, dass sie die Schuld daran trägt. Und nun ist Elsbeth tot und keiner der Schuldigen steht vor Gericht. Ein Umstand, den es zu ändern gilt. Immerhin gibt es da noch mich. Ich werde meine beste Freundin rächen. Koste es, was es wolle. Auch wenn der Prozess unfair ist und das Gericht in der Hölle ausgetragen wird, werde ich dennoch für Gerechtigkeit sorgen. Schließlich kämpft man für die Person, die man liebt. Im Notfall bis zum Tod. Diese Sprichwörter nehme ich gerne wörtlich. Nur ist nicht mein Tod gemeint. Ich bin Eva, und wenn es sein muss, mache ich mir die Hände schmutzig.“

Astrid Miglar hat ihren jüngsten Thriller in Weimar angesiedelt. „Man nehme einen Hauch Verzweiflung, eine ordentliche Portion Rache, etwas Liebe, unfreiwillige Blutspenden sowie etliche Schweißtropfen und dazu Noradrenalin und Adrenalin und mische all die Gefühle, Körpersäfte und Hormone gut durch“, erklärt sie die Zutaten des Krimis.

Weimar und Steyr

Warum gerade die Stadt von Goethe, Schiller und Bauhaus? „Verantwortlich dafür ist mein Verleger Steffen Knabe. Kurz bevor mein Kinderbuch ‚Hexenwerk und Drachenzeugs‘ im Knabe Verlag Weimar - auf Kinderbücher spezialisiert - erschien, fragte er mich, was wir noch machen könnten“, erzählt die Reichramingerin.

Ihr habe es prompt in den Fingern gekribbelt. Zum Knabe Verlag Weimar gehört nämlich der Greifenverlag, den kennt man für seine Kriminalliteratur. „Unmittelbar nach meinem Besuch der Leipziger Buchmesse 2023 wurde mein Thriller-Projekt unter Vertrag genommen“, so Miglar. Und ergänzt: „Das kriminelle Geschehen hätte aber genauso gut in Steyr stattfinden können, denn Weimar und Steyr haben viele Gemeinsamkeiten: eine wunderschöne Altstadt, einen bemerkenswerten Friedhof, Schlösser, Villen, Gewässer, enge Gassen, zahlreiche Fluchtwege, Kosmetiktempel, ein Fußballstadion, außergewöhnliche Kirchen und ein Standesamt.“

Beginn ihrer Lesung am 7. Mai im Kulturzentrum AKKU in Steyr ist um 20 Uhr. Karten: Tel. 0664 73115620


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