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STEYR. 49 Männer und 18 Frauen der Jagdkurse in den beiden Bezirken Steyr und Steyr-Land traten heuer zur Jagdprüfung, 61 Kandidaten bestanden die „Grüne Matura“.

  1 / 3   Von rechts: Prüfungsvorsitzender Rudolf Kern mit den sechs ausgezeichneten Jungjägern Bastian Schulz, Christoph Fagschlunger, Elisabeth Otruba, Reinhard Ratzberger, Alexander Schwaiger, Michael Aigner und Prüfungskommissär Günther Daucher (Foto: privat)

Die theoretische Prüfung erforderte umfassende Kenntnisse zu den heimischen Wildarten, der Ökologie, den Hegemaßnahmen, der Waldwirtschaft, der Jagdwaffen und der Munition, dem Jagdhundewesen, den Bestimmungen des oö. Jagdgesetzes, dem jagdlichen Brauchtum, zur Verwertung des erlegten Wildes und Erste Hilfe bei Jagdunfällen.   

Treffsicherheit gezeigt

Am Schießplatz konnten die 61 Jungjäger allesamt ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Das ist besonders bemerkenswert, da bei der Prüfung auf die beweglichen Ziele sowohl fünf Rollhasen als auch fünf Flugtauben zu beschießen waren.

Die Prüfung ist darauf ausgelegt, sicherzustellen, dass alle angehenden Jäger nicht nur über das erforderliche Wissen in den Bereichen Wildbiologie, Waffenhandhabung, Jagdrecht und Naturschutz verfügen, sondern dieses auch praktisch umsetzen können.

Die diesjährigen Prüflinge zeigten eine beeindruckende Kompetenz in allen Bereichen, was die hohe Qualität der Ausbildung und das Engagement der Jungjägerschaft widerspiegelt. Die umfangreiche Vorbereitung auf diese Prüfungen wurde durch die Kursleiter Karl Garstenauer und Rudi Pressl gesichert, die den angehenden Jägern in circa 140 Stunden Theorie und 20 Stunden Praxis das notwendige Rüstzeug vermittelten.

„Wir sind stolz auf unsere neuen Jungjäger und deren Leistungen. Ihre Bereitschaft, sich intensiv mit den ethischen Grundsätzen der Jagd auseinanderzusetzen und diese zu leben, verspricht eine positive Zukunft für die Jagdkultur in unserer Region“, freute sich Bezirksjägermeister Rudolf Kern, der die Jungjäger bei der Überreichung der Prüfungszeugnisse und der Jagdkarten im Besonderen auf das Gebot der Weidgerechtigkeit hinwies.

Sechs „ausgezeichnete“ Jungjäger

Eine Jungjägerin und fünf Jungjäger haben sich bei der Jagdprüfung heuer besonders hervorgetan. Sie konnten bei den tiefgründigen Prüfungsgesprächen mit der Jagdprüfungskommission alle Fragen bravourös beantworten und meisterten auch das Prüfungsschießen mit Kugel und Schrot perfekt.

Es sind dies: Elisabeth Otruba, Bastian Schulz, Alexander Schwaiger, Reinhard Ratzberger, Michael Aigner und Christoph Fagschlunger


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