STEYR. Ob beim Hochwasser im September, bei der Suche nach vermissten Personen, bei Bränden oder bei Verkehrsunfällen: Die Kameraden der Feuerwehr Steyr unter der Leitung von Gerhard Praxmarer sind zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird.
Bei 619 Einsätzen im Jahr 2024 waren die Feuerwehrleute 9.212 Stunden ehrenamtlich im Einsatz. Dazu kommen Übungen, Wartung, Verwaltungsarbeiten, aber auch Veranstaltungen, die die Feuerwehr organisiert.
Die 344 Mitglieder der Feuerwehr Steyr leisteten 47.222 Arbeitsstunden im Dienste der Allgemeinheit. „Dieser Einsatz kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Ich bedanke mich herzlich bei allen für diesen enorm wichtigen Beitrag zu unserem Zusammenleben“, sagt Feuerwehrreferent und SPÖ-Bürgermeister Markus Vogl.
146 Menschen gerettet
237 Brand- und 382 technische Einsätze verzeichnete die Feuerwehr im 160. Jahr ihres Bestehens. Die Ehrenamtlichen mussten zu zahlreichen Bränden von Schuppen und Gartenhütten, unzähligen Brandmeldealarme, Flurbränden, Verkehrsunfällen sowie LKW- und Bus-Bergungen ausrücken, die teilweise bis ins Mühlviertel und in die Obersteiermark führten. Auch Türöffnungen und Rettungen aus defekten Liftanlagen gehören zu den Aufgaben der Feuerwehr. Dazu kamen im Jahr 2024 zahlreiche Personensuchen in Steyr und den angrenzenden Bezirken, die teilweise mehrere Tage dauerten.
Besondere Aufmerksamkeit erregten Einsätze beim Hochwasser im September, die Suche nach einer vermissten Person aus dem Pflegeheim Christkindl, bei der mehrere Stunden lang der Polizeihubschrauber sowie die Drohne der Feuerwehr Steyr über Teile der Stadt flogen, und der Einsatz beim Einsturz des Daches bei den Stadtbetrieben Steyr. Insgesamt rettete die Feuerwehr Steyr bei ihren Einsätzen im Vorjahr 146 Personen.
Aus- und Weiterbildung
Um die Vielzahl an Einsätzen bewältigen zu können, ist eine intensive Aus- und Weiterbildung notwendig, die bereits in der Jugendfeuerwehr beginnt. Zusätzlich tragen die verschiedenen Züge zum gesellschaftlichen Leben in Steyr bei, wie zum Beispiel mit dem Feuerwehrball, bei Festen in den Stadtteilen und auch mit der Friedenslichtaktion.
„Wir bedanken uns herzlich bei der Bevölkerung für die Unterstützung und den positiven Zuspruch. Mit Teamgeist und Engagement wird die Feuerwehr Steyr auch in Zukunft für die Sicherheit und das Wohl der Stadt Steyr und ihrer Bewohner sorgen“, sagt Kommandant Praxmarer.
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