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GARSTEN. Die Kritik an der Entfernung von alten Birnbäumen in der Mayrgutstraße kann man bei der Land- und Forstwirtschaftlichen Verwaltung der Diözese Linz nicht nachvollziehen. In einer Stellungnahme wird erklärt, warum die Maßnahme aus Sicht des Grundstückeigentümers alternativlos war.

Ein abgebrochener Ast stürzte im Oktober 2024 auf einen Weg. (Foto: Diözese Linz)
Ein abgebrochener Ast stürzte im Oktober 2024 auf einen Weg. (Foto: Diözese Linz)

Auf einer Weglänge von rund 900 Laufmetern standen vor den Fällungen ca. 50 Obstbäume (Birnen). „Die Bäume standen in keiner durchgehenden Allee, sondern einzeln oder in Gruppen zu maximal zehn Bäumen. Knapp die Hälfte musste Ende 2024 aus Gründen der Verkehrssicherheit für die öffentlichen Straßen gefällt werden“, heißt es in der Stellungnahme der Diözese.

Die Obstbäume würden geschlossen ein Alter von über 250 Jahren aufweisen und sich damit am Ende der natürlichen Lebensdauer (=Zerfallsphase) befinden. Beschleunigt wurde dieser Zerfallsprozess durch diverse Dürreperioden in den letzten Jahren.

Sicherheitsrisiko

„Die gefällten Bäume weisen allesamt Merkmale von massiven Dürreschäden, Kronenzerfall und/oder gravierender Moderfäule im Stammbereich, mit einhergehender Instabilität auf und waren damit ein offensichtliches Sicherheitsrisiko“, so die Land- und Forstwirtschaftlichen Verwaltung.

Aufgrund der stark befahrenen und begangenen Straße hätten Anforderungen an die Verkehrssicherheit Vorrang gehabt. Zudem wurde man am 4. Oktober 2024 von der Marktgemeinde Garsten über einen abgebrochenen Ast informiert, der auf einen Weg gestürzt war.

Am 6. November erfolgte mit dem Bauhofleiter der Gemeinde eine Begehung vor Ort. Es wurde die Schlägerung der offensichtlich kaputten Bäume vereinbart. Soweit aus Sicht der Verkehrssicherheit vertretbar, wurden Obstbäume belassen. Mit langfristigem Forstbestand sei aber auch bei diesen Bäumen nicht zu rechnen.

Weitere Arbeiten geplant 

In dieser Gegend plant die Land- und Forstwirtschaftliche Verwaltung der Diözese Linz bei passender Witterung weitere Maßnahmen. Es handelt sich um eine Gruppe von dürren Eschen neben der Herrenweidestraße sowie um 20 bis 30 dürre Eschen entlang des Teufelsbaches (Franz-Steininger-Wanderweg).

Mehr lesen: Ärger über gefällte Birnbaum-Allee in Garsten


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