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NEUZEUG. Bewegung und Geschicklichkeit stehen seit September 2024 an der Volksschule Sierninghofen im Fokus. Das hat viele positive Effekte, ist man an der Schule überzeugt.

Simon Fischer lernt den Kindern das Jonglieren. (Foto: privat)
Simon Fischer lernt den Kindern das Jonglieren. (Foto: privat)

Ein innovatives Jonglierprojekt, initiiert von Lehrerin Elisabeth Nöhammer, bringt frischen Wind in den Turnunterricht. Einmal im Monat besucht der Nußbacher Simon Fischer mit seiner 2022 gegründeten Firma alle zehn Klassen der Schule für jeweils eine Stunde. Die Kinder lernen dabei den Umgang mit Tüchern, Bällen, Diabolo, Flower Sticks, Poi-Socken und Drehtellern.

„Es ist faszinierend zu sehen, wie schnell die Kinder Fortschritte machen und wie begeistert sie Neues ausprobieren“, berichtet Nöhammer. Besonders schätzt sie, dass die Schüler praktische Anleitungen erhalten: „Wir haben inzwischen alle Materialien in ausreichender Stückzahl an der Schule und üben regelmäßig im Turnunterricht all die Übungen, welche Simon uns gezeigt hat.“

Gesteigerte Konzentration

Das Besondere an diesem Projekt ist die langfristige Zusammenarbeit über ein ganzes Schuljahr. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, die Übungen langfristig in den Schulalltag zu integrieren. Die Lehrkräfte setzen die gelernten Methoden im Turnunterricht regelmäßig um, wodurch die Kinder ihre Fähigkeiten festigen und kontinuierlich Fortschritte machen können.

„Die positiven Effekte auf die Konzentration, das soziale Miteinander und die Lernbereitschaft sind deutlich spürbar“, betont Nöhammer. Simon Fischer hebt hervor, dass Jonglieren ein ideales Mittel ist, um Körper und Geist gleichermaßen zu fördern. Neben der Schulung motorischer Fähigkeiten helfe es, Geduld und Durchhaltevermögen zu entwickeln – Fähigkeiten, die auch im Schulalltag und darüber hinaus von großem Nutzen sind.

Weitere Infos: https://jonglier-mit-mir.at


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