Rotkreuz-Pärchen aus Steyr feiert 20. Hochzeitstag
STEYR. Vor 23 Jahren machten sie beim Roten Kreuz in Steyr ihren ersten gemeinsamen Dienst, verheiratet sind Petra und Hannes Neustifter seit bald 20 Jahren.

Kennengelernt haben sich Petra und Hannes vor fast 25 Jahren auf einer Hochzeit. Bei Hannes war es eine Rotkreuz-Kollegin, die geheiratet hat. Bei Petra war es eine ehemalige Schulkollegin und Freundin. Wiedergesehen haben sich die Beiden kurze Zeit später beim Stadtfest in Steyr. Hannes hatte Rettungsdienst, Petra besuchte den Rotkreuz-Stand und verweilte dort überraschend lange. Am 8. Dezember 2001 war es soweit - Petra machte ihren ersten Rettungsdienst als Praktikantin, mit Hannes.
Hannes kam bereits 1996 als Zivildiener zum Roten Kreuz. Er absolvierte einige Fortbildungen und steht heute in der Bereitschaftsgruppe der „Einsatzleiter vom Dienst“ für größere Einsätze zur Verfügung.
„Dieses Jahr feiern wir unseren 20. Hochzeitstag. Rotkreuz-Wege gehen wir aber bereits seit 25 Jahren gemeinsam. Der ehrenamtliche Rettungsnachtdienst - alle 14 Tage am Dienstag - ist ein Fixpunkt. Auch in der Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Bezirksstelle Steyr-Stadt sind wir gemeinsam tätig“, verrät Petra.
Freunde fürs Leben
Neben den regelmäßigen Diensten springt das Ehepaar manchmal auch spontan in die Uniform, wenn ein Rettungswagen zu besetzen ist oder eine Fernfahrt erledigt werden muss.
Zusätzlich engagiert sich Petra noch im Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes, dessen Mitarbeiter zur Stelle sind, wenn psychische Ausnahmesituationen spontane Hilfe von außen erfordern.
„Die Gemeinschaft im Roten Kreuz spielt eine große Rolle. Die Dienstag-Nachtdienstgruppe ist seit vielen Jahren sehr stabil und so wurden aus Kollegen Freunde, die wir nun alle 14 Tage bei unserer Tätigkeit im Roten Kreuz treffen,“ erzählt Hannes. „Immer wieder lernen wir auch junge Leute kennen, die sich so wie wir im Roten Kreuz engagieren. Das Engagement nachkommender, positiv gestimmter Mitarbeiter und ihr Beitrag für das Gemeinwohl ist wichtig! Nur so kann man ein gesellschaftliches, harmonisches Miteinander ermöglichen.“


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