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Steyrer Arzt hilft seit 35 Jahren Kindern in Albanien

Robert Hofer, 20.02.2026 09:47

STEYR. „Selbst eine bei uns leicht behandelbare Erkrankung wird hier zum Todesurteil. Nach wie vor braucht es vor der Haustür Österreichs unsere Hilfe – oft sogar mehr denn je“, erklärt Michael Schodermayr sein Engagement in Albanien.

Wiedersehen mit Ajan (Foto: Allianz für Kinder)
  1 / 4   Wiedersehen mit Ajan (Foto: Allianz für Kinder)

„Nicht wegschauen“, lautet seit 35 Jahren die Devise des Steyrer Arztes Michael Schodermayr, der in seiner Heimatstadt auch SPÖ-Vizebürgermeister und zudem Vorsitzender der Volkshilfe Oberösterreich ist.

Jahr für Jahr ist Schodermayr in Krisengebieten unterwegs ist, um kranken oder verletzten Kindern medizinische Notfallhilfe zu leisten. Im Februar war es wieder soweit, der Allgemeinmediziner machte sich mit einem Einsatz-Team der Allianz für Kinder auf den Weg, um Untersuchungen im albanischen Elbasan durchzuführen.

Im Rahmen des Einsatzes gab es auch ein freudiges Wiedersehen mit dem kleinen Ajan. Sein Start ins Leben verlief alles andere als glücklich. Er wird bereits seit seinem ersten Lebensjahr laufend vom Team der Allianz für Kinder betreut.

Der heute aufgeweckte 5-Jährige wurde mit einer schwierig zu behandelnden vasculären Malformation sowie einer beidseitigen Handfehlbildung geboren. „Viele unserer Schützlinge betreuen wir über Jahre -  diese Kontinuität ist wichtig um letztendlich den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen“, so Schodermayr.

Katastrophale Lage 

Viele weitere albanische Mädchen und Buben warten und hoffen aber noch auf Hilfe aus Oberösterreich. Denn die Situation für kranke Kinder ist im Albanien nach wie vor katastrophal und dies nur eine gute Flugstunde von Österreich entfernt.

Es fehlt an entsprechend ausgebildeten Ärzten und an ausreichend ausgestatteten Krankenhäusern. Dringend notwendige Operationen können oftmals nicht durchgeführt werden. Die letzte Rettung: eine Behandlung in Österreich.

„Bei unseren Einsätzen sind wir immer mit den ärmsten Kindern in diesen Ländern konfrontiert. Sie sind schwer krank, die Eltern verzweifelt und in ihrer Heimat kann ihnen niemand helfen“, erzählt Schodermayr.

Finanziert durch Spenden

Auch beim aktuellen Einsatz kamen wieder mehr als 20 Mädchen und Buben mit ihren Eltern zu den Untersuchungen, in der Hoffnung auf Hilfe durch den Steyrer Verein.

Als ausschließlich durch Spenden finanzierte Hilfsorganisation, ist der Steyrer Verein auf die Unterstützung vieler Menschen angewiesen.

Spendenkonto bei der Raiffeisenbank Steyr

IBAN: AT96 3411 4000 0192 7300  


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