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STEYR. Die von Josef Werndl 1874 errichtete Schwimmschule im Wehrgraben gilt als ältestes Arbeiterbad in Europa. Heute will man ein Freibad für alle sein und möchte mehr Mitglieder für den Verein Freunde der Schwimmschule gewinnen.

Von links: Rene Kaiser, Karl Zeilinger, David König, Michaela Frech, Heinz Kosma, Tina Forster, Paul Leigep, Klaus Wesp-Baumgartner, Sabine Engleitner-Neu und Reinhard Kaufmann (Foto: Rupert Huber)

Als eines der zentralen Freizeitangebote der Stadt und mit jährlich rund 30.000  Besuchern ist die Schwimmschule ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens in Steyr.

In die Funktionsperiode 2026 bis 2030 geht die Schwimmschule mit einem neuen Vorstand. An der Spitze des Vereins steht künftig Klaus Wesp-Baumgartner als Obmann, unterstützt von David König als sein Stellvertreter.

Als Schriftführerin fungiert Michaela Frech, ihre Stellvertreterin ist Tina Forster. Die Funktion des Kassiers übernimmt Reinhard Kaufmann, seine Stellvertreterin ist Sabine Engleitner-Neu. Die Rechnungsprüfung übernehmen Heinz Kosma und Paul Leigep.

Klare Schwerpunkte

Im ersten Jahr setzt der neue Vorstand klare Schwerpunkte. Ein besonderer Fokus liegt auf der Gewinnung neuer Mitglieder, um die finanzielle und organisatorische Basis des Vereins langfristig abzusichern. Gleichzeitig sollen bestehende Mitglieder sowie  Besucher stärker eingebunden werden. Ziel ist es, die Schwimmschule als gemeinschaftlichen Ort zu stärken und ihre Weiterentwicklung breit abzusichern.

„Die Schwimmschule ist weit mehr als ein Freibad. Sie ist ein Ort der Begegnung, ein Stück gelebte Stadtgeschichte und ein leistbares Angebot für alle Generationen. Unser Anspruch ist es, diese Qualität zu sichern und gleichzeitig neue Menschen für die Schwimmschule zu gewinnen“, betont Obmann Wesp-Baumgartner.

Ein besonderer Dank gilt den ehemaligen Funktionären, insbesondere Gerhard Bremm, Geri Hackl und Klaus Gstöttner, die über viele Jahre, teils Jahrzehnte hinweg, mit großem ehrenamtlichem Engagement die Grundlage für den heutigen Erfolg geschaffen haben.

Durch ihren Einsatz wurde es möglich, hunderttausenden Besuchern ein kostengünstiges Freizeit- und Erholungsangebot zu bieten.

Viele packen mit an

Das Rückgrat der Schwimmschule sind ihre hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter. Sie sind es, die jeden Tag dafür sorgen, dass alles läuft – oft im Hintergrund und unter herausfordernden Bedingungen.

Ohne ihren Einsatz wäre der Betrieb in dieser Form nicht möglich. Vor allem Karin und Franz Kaiser sowie Betriebsleiter René Kaiser sind seit Jahrzehnten eng mit dem Badebetrieb verbunden.

Mehr zur Geschichte: http://wp.schwimmschule-steyr.at/info/


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