Bei Ostereiern auf Herkunft achten
STEYR. Über 800.000 gefärbte Eier werden alleine in der Region Steyr rund um die Osterfeiertage verzehrt. Ein Großteil davon wird bereits fertig gefärbt gekauft.

Der Brauch des Eierfärbens wird vor allem in Familien mit kleinen Kindern immer noch gepflegt. 75 Prozent der bunten Eier kommen mittlerweile aber zur Gänze aus dem Lebensmittelhandel. Konsumenten sollten auf die österreichische Herkunft achten, rät die Landwirtschaftskammer (LK) Oberösterreich. „Auf der Verpackung sind die Hinweise auf Boden-, Freiland- oder Biofreilandhaltung, das Herkunftsland Österreich, das AMA-Gütesiegel und der Hinweis ,gentechnikfrei gefüttert“ ersichtlich“, erklärt LK-Präsident Franz Reisecker.
„Auf der sicheren Seite“
Die gefärbten Eier im Lebensmittel-einzelhandel sind immer optimal „auf den Punkt“ gekocht, nicht zu fest und nicht zu weich. Außerdem gibt es sie in den verschiedensten Farben und Designs. „Beim Kauf eines Ostereis aus Österreich ist der Konsument bezüglich Produktqualität und Art der Tierhaltung auf der sicheren Seite. Während in vielen EU-Ländern Hennen weiterhin in sogenannten ,ausgestalteten Käfigen“ gehalten werden dürfen, kommen österreichische Eier nur mehr aus Boden-, Freiland- oder Bio-Freilandhaltung“, verweist Reisecker auf den hohen Tierschutzstandard in Österreich.
Datenbank informiert
Ein Ostereier-Einkaufstest der Landwirtschaftskammer bestätigte vor kurzem, dass die fertig vorgekochten und gefärbten Eier im Einzelhandel korrekt beschriftet sind. Auf allen Packungen war die Herkunft aus Österreich deklariert und die Haltungsform der Hennen angegeben. Auf jedem Ei im Lebensmittelhandel ist übrigens der Erzeugercode abgedruckt. Auf der Homepage www.eierdatenbank.at kann man damit den Namen des Erzeugerbetriebes erfahren


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