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ST. ULRICH. Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) laden am 1. und 2. September zu kostenlosen Spezialführungen ein, unter anderem in St. Ulrich bei Steyr. 

 (Foto: ÖBf-Archiv/M. Glassner)
(Foto: ÖBf-Archiv/M. Glassner)

Wie sieht der Wald der Zukunft in Österreich aus? Welche Baumarten werden wachsen, welche nicht mehr? Wie werden die Wildtiere leben? Und was können Waldbewirtschafter tun, um die Wälder gesund zu erhalten? Am 1. und 2. September zeigen die Förster und Naturführer der Österreichischen Bundesforste in 18 kostenlosen Waldführungen Naturinteressierten, welche Schäden der Klimawandel in den Wäldern bereits anrichtet, begeben sich auf die Spuren des Borkenkäfers und erklären vor Ort, welche Baumarten den Klimabedingungen der Zukunft am besten gewachsen sind.

Die Führung in St. Ulrich bei Steyr findet am Freitag, 1. September, von 9 bis 12 Uhr statt. Eine Online-Anmeldung unter www.wald-der-zukunft.at  ist unbedingt erforderlich.

Borkenkäfer wütet

Der Forstbetrieb Steyrtal ist von großen standörtlichen Gegensätzen geprägt – von kargen und steilen Kalksteingebieten bis hin zu fruchtbaren Flyschböden mit sanften Geländeformen. Trockenheit, der Waldschädling Borkenkäfer sowie das weit verbreitete Eschensterben setzen die Wälder bereits stark unter Druck. In der Führung durch die Wälder bei Steyr geht es gemeinsam auf Borkenkäferfang und es wird anschaulich gezeigt, welche Schäden das nur wenige Millimeter große Insekt anrichten kann.

Die Bundesforste erklären, warum manche Baumarten in der Region den zukünftigen Bedingungen nicht gewachsen sein werden und warum gerade die Weiß-Tanne im Wald der Zukunft wieder häufiger vorkommen soll. Eine wichtige Rolle spielen Jungbäume, die von Natur aus nachwachsen und damit einhergehend ein Wildstand, den das Ökosystem verträgt. Die Bundesforste zeigen Wege auf, wie Wälder naturbelassen und nahrungsreich für unsere Wildtiere gestaltet werden können. Denn auch sie stellt der Klimawandel vor große Herausforderungen. Gemeinsam wird ein Zukunftsbaum gepflanzt und das Walderlebnis findet bei einer kleinen Jause seinen Abschluss.

 


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