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STEYR. Die winterliche Landschaft begeistert Naturliebhaber und Wintersportler. Doch ein verstärktes Aufkommen der Menschen in der Natur bedeutet auch einen enormen Stress für Wildtiere. 

  1 / 2   Ein Rehbock flüchtet durchs Unterholz: Das Ruhebedürfnis der Wildtiere ist gerade bei tiefen Temperaturen und Schneelage sehr groß. (Foto: privat)

Abseits der Hobbysportler-Spuren im Schnee spielen sich im Tierreich mitunter echte Dramen ab. Denn für viele Wildtiere ist die kalte Jahreszeit eine „Notzeit“ und unnötige Störungen können zur Lebensgefahr werden.

Wildtiere reagieren auf die für sie ungewohnten Störungen mit panikartiger Flucht. Diese Stresssituation kostet die Wildtiere enorm viel an Energie und nicht selten haben sie dabei Todesangst. Muss ein Reh durch hohe Schneemassen flüchten, verbraucht es bis zu 15 Mal so viel Energie wie im Normalzustand. Insbesondere in der kalten Jahreszeit, wenn das Nahrungsangebot ohnehin niedrig ist und eventuell durch Eis und Schnee verschärft wird, kann eine zusätzliche, massive Stressbelastung im Extremfall auch zum Tod durch Erschöpfung führen.

„Das Rot- und Rehwild steht im Winter meist bei den Fütterungen oder in unmittelbarer Nähe. Jede Störung durch Menschen vertreibt die Tiere von dort und zwingt diese, sich anderswo Futter zu suchen, meistens in Form von Baumwipfeln oder Baumrinde. Dadurch können Wildschäden in der Forstwirtschaft entstehen“, erklärt Bezirksjägermeister Rudolf Kern. Er appelliert an die Naturgenießer und Freizeitsportler die Futterbereiche und Wildeinstände daher jetzt in der kalten Jahreszeit großräumig zu umgehen, damit Hirsche und Rehe, aber auch Feldhasen und Fasane in Ruhe Nahrung aufnehmen können.

Hunde an die Leine

Wer auf zwei Brettl‘n oder mit Schneeschuhen die Landschaft genießt, sollte sich vorab über die örtliche Lage genau erkundigen. „Eine gute Ausrüstung ist oft eine Selbstverständlichkeit. Zur Vorbereitung eines ausgedehnten Spaziergangs oder einer Tour gehört aber auch das Einholen einer Information über die örtlichen Gegebenheiten – wo befinden sich zum Beispiel ausgewiesene Ruhezonen, die es dann unbedingt zu meiden gilt“, so Kern.

Ein heikles Thema seien auch immer wieder Hunde bzw. deren Besitzer, die sich zu wenig umschauen und der vierbeinige Liebling dann Wildtiere hetzt. Hier komme es immer wieder zu Dramen in der Natur, wenn Rehe oder Hasen schwer verletzt oder sogar getötet werden. Im „Wohnzimmer der Wildtiere“ wie beispielsweise in Wäldern sollten Hunde daher an der Leine geführt werden.

Ziel müsse es sein, das Pendel zwischen Natur, Mensch und Tier im Lot zu halten. „Ein gutes Miteinander ist möglich, wenn jeder Naturnutzer ein entsprechendes Maß an Rücksichtnahme in den Wanderrucksack packt“, so der Bezirksjägermeister.


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Kornelia S.
Kornelia S.
09.01.2024 08:53

Todesgefahr auch bei Silvesterböllern

Noch wichtiger wäre hier auch im Winter wenn rund um den Jahreswechsel KEINE Böller wild durch die Gegend geschossen werden. Es beginnt schon an den Weihnachtsfeiertagen und zieht sich bis fast Mitte Jänner dass einige wenige immer wieder Böller und Raketen schießen. Erst Vorgestern Abend (7.1.2024 um 20.00 Uhr!!!!) wurde wieder ein kleines Feuerwerk Mitten in Ottensheim gestartet! DAS ist ein Wahnsinn - denn die Tiere rund um Ottensheim - vor allem in der Donauau und den anliegenden Wäldern haben KEINE Ruhephasen weil über 2 Wochen immer wieder tagsüber und auch Nachts Böller und Feuerwerk gezündet werden! Und dann ist hier ja noch der Tiergarten Walding der ganz in der NÄhe liegt. Keiner tut was dagegen! Wäre ja eigentlich verboten im Ortsgebiet - und eigentlich auch in der Nähe von einem Tiergarten!? Ich denke DAS ist um einiges mehr an Stress im Winter für die Tiere als ein paar Spaziergänger im Wald!

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Kornelia S.
Kornelia S.
09.01.2024 08:53

Todesgefahr auch bei Silvesterböllern

Noch wichtiger wäre hier auch im Winter wenn rund um den Jahreswechsel KEINE Böller wild durch die Gegend geschossen werden. Es beginnt schon an den Weihnachtsfeiertagen und zieht sich bis fast Mitte Jänner dass einige wenige immer wieder Böller und Raketen schießen. Erst Vorgestern Abend (7.1.2024 um 20.00 Uhr!!!!) wurde wieder ein kleines Feuerwerk Mitten in Ottensheim gestartet! DAS ist ein Wahnsinn - denn die Tiere rund um Ottensheim - vor allem in der Donauau und den anliegenden Wäldern haben KEINE Ruhephasen weil über 2 Wochen immer wieder tagsüber und auch Nachts Böller und Feuerwerk gezündet werden! Und dann ist hier ja noch der Tiergarten Walding der ganz in der NÄhe liegt. Keiner tut was dagegen! Wäre ja eigentlich verboten im Ortsgebiet - und eigentlich auch in der Nähe von einem Tiergarten!? Ich denke DAS ist um einiges mehr an Stress im Winter für die Tiere als ein paar Spaziergänger im Wald!