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STEYR. Die Stadt Steyr stellt die Jugend- und Familiensozialarbeit auf neue Beine und setzt dabei das Konzept der Sozialraumorientierung um.

  1 / 2   Von links: Bürgermeister Markus Vogl, Vizebürgermeisterin Anna-Maria Demmelmayr und Landesrat Michael Lindner (Foto: Magistrat Steyr/Presse)

Diese Art der Arbeit geht über die herkömmlichen Einzelfallhilfen hinaus und schafft Verhältnisse, die es Menschen ermöglichen, in schwierigen Lebenslagen besser zurechtzukommen.

Steyr ist die erste Stadt in Oberösterreich und nach Graz die zweite in Österreich, die dieses innovative Konzept in der Kinder- und Familiensozialarbeit umsetzt. Mit den Sozialraumzentren geht die Sozialarbeit der Stadt direkt in die Wohngebiete. Bürgermeister Markus Vogl und Vizebürgermeisterin Anna-Maria Demmelmayr eröffneten am Dienstag mit Landesrat Michael Lindner (alle SPÖ) das erste Zentrum auf der Ennsleite in der Josef-Hafner-Straße.

Zweites Zentrum am Resthof

„Eine gute Idee konnte umgesetzt werden, weil zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Menschen involviert waren. Wir haben mit der Arbeit in den Stadtteilen ganz neue Möglichkeiten, um Kindern und Jugendlichen die Chance auf ein gelingendes Leben zu geben“, sagt Demmelmayr, die selbst aus der Sozialarbeit kommt. Die Angebote im Sozialraumzentrum erstrecken sich von Familiensozialarbeit über die städtische Eltern-/Mutterberatung bis zu Beratungsangeboten für Familien.

„Das neue Konzept wird sich beweisen, wenn die Arbeit beginnt. Durch die Anwesenheit im Lebensumfeld der Menschen wird es bessere Möglichkeiten der Prävention geben. Zudem nützen auch Vereine mit ihren Beratungsangeboten das Haus, diese Vernetzung bringt zusätzlichen Nutzen“, so Stadtchef Vogl.

Ein zweites Sozialraumzentrum wird im Stadtteil Resthof entstehen.


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