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STEYR. Vorwärts Steyr legt mit dem 2:0-Erfolg gegen Wallern einen Auftakt nach Maß in der Regionalliga Mitte hin. Dabei wird Josip Martinovic, der sich im Herbst noch den Beinamen „Chancentod“ erarbeitet hat, zum Matchwinner.

Von links: Doppeltorschütze Josip Martinovic, Mirsad Sulejmanovic, Ivan Matanovic und Thomas Himmelfreundpointner Foto: Moser

Der Blick auf die Tabelle sorgt nach der ersten Frühjahrsrunde in der Regionalliga Mitte für Erleichterung beim SK Vorwärts. Mit einem souveränen 2:0-Erfolg gegen Wallern haben sich die Rot-Weißen vom Tabellenkeller abgesetzt und rangieren auf dem zehnten Platz. Auf den direkten Konkurrenten aus dem Trattnachtal hat man nun neun Punkte Vorsprung. „Das tut natürlich gut, wir haben die Basis geschaffen, uns ans Mittelfeld anzuhängen“, sagt Trainer Gerald Scheiblehner.

Seine Elf ist beim Frühjahrsauftakt spielbestimmend und hat schon vor der Pause drei gute Möglichkeiten auf den Führungstreffer. Das erlösende 1:0 vor 800 Zuschauern köpfelt Josip Martinovic nach einem Himmelfreundpointner-Eckball (51.). Nur zwölf Minuten später staubt Martinovic zum 2:0 ab. Dabei war der Einsatz des Mittelstürmers (Knöchelverletzung) mehr als fraglich, der 26-jährige Kroate spielte mit einem starken Tape-Verband. „Er hat sich mit den zwei Toren selbst belohnt“, so Scheiblehner, der hofft, dass seine Truppe am Sonntag bei Schlusslicht Wolfsberg Amateure nachlegen kann. „Das wird das nächste Sechs-Punkte-Spiel für uns.“


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