"Die Tabelle ist mir momentan relativ egal"
STEYR. Im Duell der Aufstiegsaspiranten holt Vorwärts Steyr am Gründonnerstag beim 0:0 gegen Allerheiligen den ersten Punkt im Frühjahr.

„Wir müssen zu dieser jungen Mannschaft stehen, auch wenn sie momentan nicht gewinnt“, sagt Vorwärts-Trainer Gerald Scheiblehner nach dem 0:0 gegen Allerheiligen. Der Druck von außen ist hoch, weil alle vom Aufstieg reden. „Wir sind dort wo wir hingehören und hinwollten, unter den Top-Fünf. Die Tabelle ist mir aber jetzt relativ egal. Wir müssen von Spiel zu Spiel denken und unsere Leistung abrufen“, betont Scheiblehner. Und das habe sein Team gegen Allerheiligen gut gemacht. „Ich war zufrieden. Die Mannschaft hat 90 Minuten gefightet. Für den Sieg hatten wir das nötige Glück nicht. Bei den tiefen Bodenverhältnissen ist es sehr schwer zu spielen, letztlich war es ein gerechtes Unentschieden.“
Petter noch ohne Torerfolg
In Abwesenheit von Stefan Gotthartsleitner, Thomas Himmelfreundpointner (beide verletzt) und Yusuf Efendioglu (gesperrt) zeigt Vorwärts bei Dauerregen eine couragierte Leistung. Michael Halbartschlager lässt bereits in der 3. Minute eine Topchance aus. Und weil auch Neo-Stürmer Mario Petter zwei sehr gute Möglichkeiten (31., 67.) nicht nützen kann, bleibt Vorwärts zum dritten Mal in dieser Saison ohne Torerfolg. Positiv stimmt die Tatsache, dass gegen die stärkste Offensive der Liga nur eine echte Torchance aus dem Spiel zugelassen wird - Überbacher setzt den Ball am langen Eck vorbei (17.).
Tabellenführer kommt
Nächste Woche folgt für die Rot-Weißen bereits das nächste Heimspiel in der Life Radio Arena. Tabellenführer Lafnitz mit Trainer Ferdinand Feldhofer kommt am Freitag, 6. April, nach Steyr (18.55 Uhr). „Lafnitz ist mit Abstand die stärkste Mannschaft der Liga und ein übermächtiger Gegner. Sollten die Platzverhältnisse weiter schlecht bleiben, würde das eher uns entgegen kommen“, sagt Coach Scheiblehner, der wieder auf Torjäger Efendioglu zurückgreifen kann.
Trainerstimmen
Gerald Scheiblehner: „Die Mannschaft hat 90 Minuten gefightet, ich bin mit der Leistung zufrieden und froh, dass wir kein Gegentor bekommen haben. Momentan haben wir nicht das nötige Glück, das Unentschieden ist letztlich gerecht. Bei diesen Bodenverhältnissen war es für beide Mannschaften schwierig. Die Tabelle ist mir momentan relativ egal, wir müssen von Spiel zu Spiel unsere Leistung abrufen.“
Robert Pflug: „Wir hatten nur 48 Stunden Pause und am Dienstag die selben Bodenverhältnisse wie heute. Für die Bedingungen war es ein sehr gutes Spiel und das Resultat gerecht.“


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