Traum vom Aufstieg ins geplatzt
ENNS/STEYR. Die SG Supervolley OÖ/VBC Steyr etablierte sich als Top-Team der 2. Liga, in der Aufstiegsrelegation erwiesen sich aber Klagenfurt und Sokol/Post als unüberwindbare Hürden.

Um die Chance auf den Aufstieg in die Austrian Volley League (AVL) zu erhalten, hätten die Volleyballer aus Enns und Steyr die letzten beiden Spiele gegen die aus der AVL in die Relegation gerutschten Teams aus Klagenfurt und von Sokol Post Wien gewinnen müssen.
Doch schon das erste „Finale“ in Wien ging für die Oberösterreicher mit 1:3 (25:23, 16:25, 17:25, 17:25) verloren. „Im zweiten Satz schwappte das Momentum leider schnell auf die gegnerische Seite über. Nicht zuletzt aufgrund einer Verletzung unseres Mittelblockers Xaver Kitzmüller“, erzählt Außenangreifer Jakob Grasserbauer. Bei Kitzmüller gab es nach einer Erstuntersuchung im Krankenhaus Entwarnung, eine schlimmere Knöchel-Verletzung konnte ausgeschlossen werden.
Blick nach vorne
Trotz der Enttäuschung über den verpassten Aufstieg kann man mit der Saison dennoch zufrieden sein. „Es fehlte nicht viel um den Aufstieg zu meistern. Wir sind mit Abstand das beste Team aus der zweiten Liga und konnten mit ausschließlich Österreichern und Nachwuchsspielern aus unseren eignen Reihen teilweise gegen die Erstligisten ankommen“, bilanziert Grasserbauer.
Zum Saisonabschluss trifft die SG Supervolley OÖ/VBC Steyr am Samstag, 29. April, um 18 Uhr in der Sporthalle Enns auf Klagenfurt. “Ich freue mich noch einmal auf die treuen Fans aus dieser Saison. Jedes einzelne Heimspiel war ein Highlight für sich und ich hoffe, dass wir am Samstag dies gebührend feiern können“, sagt Kapitän Fabian Kriener.


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