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STEYR. Bei der Eröffnungsetappe der Tour de Taiwan hatte das Team Hrinkow Advarics aus Steyr Pech.

Filippo Fortin (Mitte) kam schwer zu Sturz. (Foto: Zoe Lee)
  1 / 5   Filippo Fortin (Mitte) kam schwer zu Sturz. (Foto: Zoe Lee)

Der Stadtkurs in Taipei über 80,6 Kilometer wurde in extrem hohem Tempo gefahren – am Ende stand ein beeindruckender Schnitt von 50,43 km/h zu Buche.

Für das Hrinkow-Team verlief die Etappe äußerst unglücklich. Filippo Fortin, der als klarer Kapitän für die sprintlastige Rundfahrt vorgesehen war, kam 1,2 Kilometer vor dem Ziel zu Sturz und musste das Rennen aufgeben.

Der Unfall ereignete sich auf einer breiten Straße, die in beide Richtungen befahren wird und durch Leitkegel voneinander getrennt ist. Im hektischen Feld bei hohem Tempo kämpften mehrere Teams um die entscheidenden Positionen für den finalen Sprint. Ein Fahrer touchierte dabei einen der Leitkegel, kam zu Fall und riss Fortin mit auf den Asphalt.

Zwei Monate Pause

Die Erstdiagnose lautet gebrochenes Schulterblatt. Damit fällt Fortin voraussichtlich zwei Monate aus. Der Italiener reist nach Hause und wird sich in Venedig in medizinische Behandlung begeben.

Der Ausfall wiegt für das Team schwer, denn die diesjährige Austragung der Rundfahrt weist mehrere Sprintetappen auf, in denen Fortin die größte Chance auf Spitzenresultate gewesen wäre. Nun muss das Team seine Strategie für die kommenden Tage anpassen.

„Natürlich ist das ein harter Rückschlag für uns. Filippo wäre unser Mann für die Sprintankünfte gewesen. Jetzt müssen wir unsere Taktik neu ausrichten und die Rennen vermutlich offensiver angehen“, sagt Teammanager Dominik Hrinkow.


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