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Steyr. Das von den Steyrer Architekten Poppe-Prehal geplante Logistikgebäude LT1 der Firma Schachinger wurde mit dem Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Bundesminister Andrä Rupprechter überreichte den hochrangigen Preis im Rahmen eines Festaktes im Wiener Radio Kulturhaus.

  1 / 2   Von links: Minister Andrä Rupprechter, Max Schachinger und die Architekten Andreas Prehal und Helmut Poppe *Foto: Hinterramskogler
„Das Zusammenspiel von innovativen und energieeffizienten Lösungen sowie höchster architektonischer Qualität leistet einen wichtigen Beitrag für ein lebenswertes Österreich“, sagte Bundesminister Andrä Rupprechter anlässlich der Verleihung der Staatspreise für Architektur und Nachhaltigkeit. 74 nachhaltige Gebäude waren für den zum vierten Mal vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft (BMFLUW) ausgeschriebenen Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit eingereicht, zwölf davon für den Staatspreis nominiert worden. Die Architekten Poppe-Prehal erhielten mit dem Projekt Schachinger LT1 eine der fünf hochrangigen Auszeichnungen. Die hochkarätige, international besetzte Jury unter dem Vorsitz von Roland Gnaiger bewertete architektonische Qualität und die ökologische und energetische Qualität der Bauprojekte anhand des klimaaktiv Gebäudestandards. „Alle Prämierten stellen unter Beweis, dass anspruchsvolle Architektur, ressourcenschonende Bauweise, Energieeffizienz und ein Baustil im Einklang mit Umwelt und Natur keine Widersprüche sind“, unterstrich der Minister.   LT1 setzt ökonomischen Benchmark„Nomen est omen - der Leuchtturm (LT1) sendet seine Signale aus“, sagt der Architekt Andreas Prehal zu den vielfältigen Auszeichnungen, mit denen das zukunftsweisende Logistikgebäude bereits bedacht worden ist. Der Confare Green & Blue Building Award 2013, sowie 2014 die Auszeichnung mit dem OÖ Energie Star sowie der BVL Nachhaltigkeitspreis Logistik und der NÖ und OÖ Holzbaupreis. Darüber trägt der LT1 das DGNB Zertifikat in Gold. Der Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit verstärkt die wichtige Signalwirkung dieses einzigartigen Projektes noch erheblich. Er soll dem Umdenken in der Logistikbranche in Richtung nachhaltigem Wirtschaften weiteren Aufschwung geben, nicht zuletzt, da beim LT1 auch besonderes Augenmerk auf die Arbeitsplatzqualität gelegt wurde.

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