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STEYR. Die Gemeinderatssitzung am 17. September wird für einige Mandatare zur Abschiedsvorstellung.
 

Roman Eichhübl verabschiedet sich nach 36 Jahren aus dem Gemeinderat.
Roman Eichhübl verabschiedet sich nach 36 Jahren aus dem Gemeinderat.

Rund ein Viertel der aktuell 36 Mandatare im Steyrer Gemeinderat wird nach der Wahl am 27. September nicht mehr dem Stadtparlament angehören. Darunter Kurt Apfelthaler (Grüne), Gerhard Klausberger (SPÖ), Hans Payrleithner (parteifrei) oder Wolfgang Hack (ÖVP). Auch Roman Eichhübl (FPÖ) geht in Polit-Pension, Tips hat den 71-Jährigen zum Gespräch gebeten.Sie stehen auf Listenplatz neun der FPÖ. Bleiben Sie bei großen Zugewinnen dem Gemeinderat doch erhalten?Roman Eichhübl: Nein. Für mich ist der Abschied sicher. Irgendwann muss es zu Ende sein. Man braucht aber nicht unbedingt ein Mandat, um sich weiter für die Bürger einzusetzen.

Können Sie sich noch an Ihren ersten Tag im Gemeinderat im Jahr 1979 erinnern?Eichhübl: Selbstverständlich. Im Gegensatz zur gängigen Praxis haben ich und mein FPÖ-Kollege damals Bürgermeister Weiss nicht mitgewählt. Das hat in Schreiduellen geendet. Ich hatte damals schon Zweifel, ob die Politik der richtige Weg für mich ist.

Mit welchem Ergebnis für die FPÖ rechnen Sie am 27. September?Eichhübl: Ich gehe von Zugewinnen und einem zweiten Sitz im Stadtsenat aus. Wir haben eine ausgewogene Liste mit Stadtrat Helmut Zöttl an der Spitze und sehr guten neuen Kandidaten dahinter.

Soll der Kuschelkurs mit der SPÖ fortgesetzt werden?Eichhübl: Es gibt keinen Kuschelkurs, das ist der allergrößte Blödsinn. Opposition betreiben bis zum geht nicht mehr, bringt nichts. Man muss die Mehrheit zur Kenntnis nehmen und versuchen, etwas für den Bürger zu erreichen. Das ist bei weitem kein Kuschelkurs.

Warum wird der Anteil der Nichtwähler immer größer?Eichhübl: Generell haben die Leute einen schlechten Eindruck von der Politik. Es wird leider oft nicht unterschieden zwischen Lokal- und Bundespolitik.Wie werden Sie künftig die gewonnene Freizeit nützen?Eichhübl: Ich werde mich verstärkt meinen drei Oldtimern widmen. Heuer bin ich noch zu keiner einzigen Ausfahrt gekommen.


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