UHS lobt erste Fortschritte der Bildungsreform
Schritt in die richtige Richtung, aber es „muss noch einiges getan werden“ Am 17.11. wurden die Ergebnisse der Bildungsreformkommission präsentiert. Aus Sicht der Union Höherer Schüler Oberösterreich (UHS OÖ) stellen die vorgestellten Neuerungen einen längst fälligen Schritt in die richtige Richtung dar. Es muss jedoch noch einiges getan werden.
Hinsichtlich der Schulautonomie und Mitbestimmung der Schulpartner hätte sich Martin Gruber, Ortsgruppenobmann von Steyr mehr gewünscht: „Es wäre sicherlich mehr möglich gewesen, ich halte es dennoch für den ersten Schritt.“ Gruber kritisierte, dass die Stimmen von Lehrer-, Eltern- und vor allem den Schülervertretern bei den Verhandlungen nicht wirklich erhört wurden.
Andere Reformpunkte werden von der UHS begrüßt. „Dinge wie High-Speed-Internet und WLAN-Zugang sollten in der Schule des 21. Jahrhunderts längst Realität sein und sind ein sehr wichtiger Schritt zur Digitalisierung“, meint Ortsgruppenobmann Gruber. Auch der Landesobmann der UHS Kevin Gustav äußerte sich dazu: „Es wird Zeit, dass dies endlich umgesetzt wird. Bis 2020 sollte dies auf jeden Fall möglich sein.“
Hauptkritikpunkt sieht Gruber bei den Modellregionen zur Gesamtschule: „Wir vertreten weiter die Meinung, dass eine gemeinsame Unterstufe nicht das Potential jedes Schülers nutzt, und somit nicht der richtige Weg für alle ist.“ Weiters ist man auf die konkrete Gestaltung der Bildungsdirektoren gespannt. Hier wünscht sich die UHS eine umfangreiche Mitbestimmung der Schülervertretung und dass der zukünftige Einfluss der Landesschülervertretung gesichert bleibt.


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