Registrierkassen: Es geht auch ohne Zettelwirtschaft
STEYR. Harald Krondorfer will mit seinem Start-Up-Unternehmen eine Lösung für digitale Belege international vertreiben.

Gedruckte Kassenbons und die damit einhergehende Zettelwirtschaft sollen schon bald der Vergangenheit angehören. Zumindest wenn es nach dem Steyrer Unternehmen efsta IT-Services geht. „Wir leben in einer digitalen Welt und fast jeder Konsument besitzt ein Smartphone. Angesichts dessen sind Millionen von Rechnungen, die wir alleine in Österreich täglich auf Papier drucken, ein Anachronismus. Ein digitaler Bon entlastet die Umwelt und bietet eine Reihe von Vorteilen – für den Handel und für die Konsumenten“, sagt Geschäftsführer Harald Krondorfer.
Der digitale Beleg ist nur das Herzstück der von Krondorfer vertriebenen efsta-Lösung. Sie wurde vor dem Hintergrund der Registrierkassenpflicht in Österreich – und zahlreichen anderen europäischen Ländern – entwickelt. Im Zentrum der Entwicklungsarbeit stand eine manipulationssichere Lösung für Registrierkassen, wie sie vom Gesetz ab dem Jahr 2017 gefordert ist.
In drei Ländern im Einsatz
Die efsta-Lösung ist bereits in Österreich, Kroatien und Slowenien im Einsatz. Hauptzielgruppe des Unternehmens sind aber nicht nur international tätige Handelskonzerne. Das Geschäftsmodell sieht eine Preisstaffelung je nach der Anzahl der Belege pro Jahr vor. „Die Module beginnen bei 3,10 Euro monatlich pro POS-System, das ist auch für einen Trafikanten attraktiv, der ein unkompliziertes und rechtssicheres System sucht“, so Krondorfer.


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