750.000 Euro für ein Ideen-Labor
STEYR. 74 Mitarbeiter forschen bei Profactor an über 100 Projekten. Im Vorjahr wurde ein Umsatz von sechs Millionen Euro erzielt.

Als Forschungseinrichtung will Profactor künftig noch näher an die Industrie heranrücken. Dinge, die es noch nicht „von der Stange“ gibt, werden direkt mit dem jeweiligen Kunden entwickelt. „In der Fabrik der Gegenwart sind wir mit unseren Entwicklungen recht gut vertreten“, sagt der Kaufmännische Geschäftsführer Robert Steiner. „Unternehmen wie Airbus, BMW, Bramac, Sony und Trumpf vertrauen auf unsere Entwicklungen.“ 2016 investiert Profactor am Standort im Stadtgut in Gleink 750.000 Euro und schafft ein neues Ideen-Labor, wo sich die eigenen Mitarbeiter, aber auch externe Experten richtig wohl fühlen werden. Herzstück ist ein sechs Meter breiter Bildschirm mit der neuesten Technik.
Mängel an Fachkräften
Der Fachkräftemangel macht sich auch für ein Forschungsunternehmen wie Profactor bemerkbar, aktuell werden Ingenieure in den Bereichen Robotik und Softwaretechnik gesucht. Dass in der Fabrik der Zukunft der Mensch nicht mehr gebraucht wird, glaubt man bei Profactor übrigens nicht. „Wir rücken den Menschen mit unserem Forschungsschwerpunkt Industrielle Assistenzsysteme zurück ins Zentrum der Produktion. Die Fabrik der Zukunft wird von unzähligen Mensch-Maschine-Arbeitsplätzen geprägt sein“, so der Technische Geschäftsführer Andreas Pichler.


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