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„Lehrlingen nicht Demokratie wegnehmen“

Robert Hofer, 23.06.2018 19:08

STEYR. Die stellvertretende Jugendvorsitzende im ÖGB, Anja Engelbrechtslehner aus Steyr, warnt vor der geplanten Abschaffung des Jugendvertrauensrats.

Anja Engelbrechtslehner Foto: ProGe
Anja Engelbrechtslehner Foto: ProGe

Mit der Senkung des aktiven Wahlalters bei Betriebsratswahlen von 18 auf 16 Jahre plant die österreichische Regierung die Abschaffung des Jugendvertrauensrats. „Den jungen Kollegen würden damit ihre direkte Interessenvertretung und die Demokratie im Betrieb genommen. Das darf nicht passieren“, kritisiert Anja Engelbrechtslehner.

Sprachrohr für Jugend

Die 27-jährige Zahntechnikerin und Maschinenbautechnikerin war von 2013 bis 2015 selbst Jugendvertrauensrätin bei BMW Motoren in Steyr. Sie kämpft mit der Gewerkschaftsjugend dafür, dass der Jugendvertrauensrat auch weiterhin erhalten bleibt: „Er ist ein Sprachrohr für die Interessen der Lehrlinge und hat den besten Zugang und das beste Verständnis für die Sorgen und Probleme der Jugendlichen.“

Freifahrt für Lehrlinge

Als eines der Beispiele, wo sie in ihrer aktiven Zeit als Jugendvertrauensrätin einen großen Erfolg feiern konnte, nennt Engelbrechtslehner die erkämpfte Freifahrt für die Lehrlinge ins Berufsschulinternat: „Das ist auch durch die starke Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft möglich geworden.“


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