„Wir kämpfen gemeinsam weiter für MAN Steyr“

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Angelika Mitterhauser Angelika Mitterhauser, Tips Redaktion, 23.11.2020 15:53 Uhr

STEYR/LINZ. Landeshauptmann Thomas Stelzer, Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner und Bürgermeister Gerald Hackl setzten sich heute erneut mit den Vorsitzenden des MAN-Betriebsrates an einen Tisch. 

Neben der Absprache weiterer Verhandlungsschritte ging es vor allem um das Miteinander im Kampf um den Standort Steyr. „Wir stehen in stetem Austausch mit dem Betriebsrat und versuchen gemeinsam alle möglichen Wege auszuloten, wie wir den Standort und die Arbeitsplätze von MAN in Steyr doch noch sichern können. Es ist ein Kampf um jeden Arbeitsplatz auf allen Ebenen“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

Erich Schwarz und Thomas Kutsam vom Arbeiter- bzw. Angestelltenbetriebsrat erklären: „Der Gesamtbetriebsrat und die IG Metall sowie der Betriebsrat Steyr mit den Gewerkschaften der PRO GE und GPAdjp haben eine klare Botschaft an den MAN-Vorstand und an die Eigentümer des VW-Konzerns gerichtet: keine Standortschließungen und Rücknahme der Kündigungen der Standort- und Beschäftigungssicherungsverträge.“

„Mit uns nicht“

Gemeinsam stellt man die Frage: „Welche Signale sendet ein Konzern an seine Mitarbeiter aus, wenn er Verträge nach nur acht Monaten einseitig wieder aufkündigt. Ein Management hat die Aufgabe, einen Konzern wirtschaftlich und im Einklang mit der Beschäftigung zu führen und nicht Standorte zu schließen und die Produktion ins billigere Ausland zu verlagern. Dies wird mit uns nicht machbar sein.“

Gewinne

Zuletzt wurde bekannt, dass die MAN-Mutter Traton nach einem coronabedingten Einbruch wieder Gewinne einfährt und  zudem ein Plus bei den Aufträgen verbucht. Damit könnte MAN laut Analysten auf Jahressicht sogar noch schwarze Zahlen schreiben. Somit wäre die angekündigte Schließung des MAN-Standorts Steyr, die vom Management mit hohen Verlusten des Konzerns begründet worden ist, noch unverständlicher. „Traton bzw. VW müssen endlich erkennen, welch enormes Potential sie am Standort Steyr haben“, unterstreichen Stelzer und Achleitner.

 

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