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STEYR. Die Steyrer Grünen haben die vordersten Listenplätze für die Gemeinderatswahl im Herbst beschlossen. Hinter Ruth Polhammer kandidieren Marco Vanek, Julia Greger und Kurt Prack.

Von links: Kurt Prack, Markus Obermair, Ruth Pohlhammer, Maria Lindinger, Julia Greger und Marco Vanek Foto: Ron Sandmayr

„Auch wenn die Mitbewerber der anderen Stadtparteien dankenswerterweise bereits auf grüne Themen aufspringen, bleibt unser Ziel 'Steyr grüner zu machen' weiter aufrecht. Wir werden nicht nur Ankündigungen machen, sondern auch darum kämpfen für mehr Grünräume, um ein besseres Stadtklima, für bessere Radwege & Öffis und gegen die geplante Westspange“, sagt Ruth Polhammer, die schon seit Juni 2020 als Spitzenkandidatin feststeht. Nun hat sie ihr Team auf den Plätzen zwei bis sieben präsentiert, die weiteren Listenplätze werden bis Juni festgelegt. Aktuell halten die Grünen bei vier Mandaten im Steyrer Gemeinderat.

Platz zwei: Marco Vanek

Der studierte Soziologie ist selbständig als Projektentwickler im Tourismus tätig. In den 1990er-Jahren war er bereits vier Jahre im Steyrer Gemeinderat und bis 2016 Fraktionsobmann der Grünen in Ternberg. „Ich bin wieder gerne nach Steyr zurückgekommen, weil die Stadt eine hervorragende Lebensqualität hat. Engagieren möchte ich mich vor allem für den Erhalt und dem Ausbau der Grünräume und als begeisterter Stadtspaziergänger für bessere Fußwege und -verbindungen“, so Vanek. Darüber hinaus ist er Mitglied im Bezirksausschuss der Wirtschaftskammer in Steyr und vertritt die Interessen der Freizeitberufe in ganz Österreich.

Platz drei: Julia Greger

Die gebürtige Bayerin war jahrelang in der Schweiz als Projektmanagerin in der Luftfahrtindustrie tätig. Vor einigen Jahren zog sie nach Steyr und orientierte sich beruflich neu. Heute arbeitet sie in der Sozialberatung der Caritas in Steyr und hat dadurch gute Einblicke in die soziale Situation der Stadt. „Ein besonderes Anliegen ist mir das Zusammenleben der verschiedensten Kulturen in Steyr“, sagt Greger. Weiters wird sie sich für die parteiübergreifenden Anliegen der Frauen in der Stadt engagieren. 

Platz vier: Kurt Prack

Der AHS-Lehrer ist kein unbeschriebenes Blatt in der Steyrer Umweltpolitik. Als Initiator der Protestbewegung gegen das geplante Ennskraftwerk mitten der Stadt hat er sich vor mehr als zehn Jahren einen Namen gemacht. Heute ist der Obmann des Umweltausschusses im Gemeinderat und setzt vielerlei Initiativen für den Klimaschutz, aber auch für den Erhalt der Grüngürteln der Stadt. „Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass die Westspange nicht gebaut wird. Dieses verkehrpolitisch sinnlose Projekte würde den wichtigen Grünraum am Rande unserer Stadt zerstören“, betont Prack, der bei der letzten Gemeinderatswahl der Spitzenkandidat war.

Platz fünf: Maria Lindinger

Die ehemalige Mittelschullehrerin ist derzeit Gemeinderätin und Vorsitzende des Kontrollausschusses in der Stadt. In den letzten Jahren hat sie sich im Gemeinderat für mehr Kontrollrechte und Transparenz bei den Finanzen eingesetzt. Sie ist auch die finanzpolitische Sprecherin der Grünen Steyr und hat gute Einblicke in die Finanzgebarung der Stadt. Weiters engagiert ist sie bei frauenpolitischen Initiativen, bei der Notschlafstelle, im Fazat und anderen Einrichtungen und Initiativen in der Stadt.

Platz sechs: Reinhard Kaufmann

Der Umwelt- und Mobilitätsstadtrat in Steyr hat sich in den letzten Jahren bei der Förderung des Rad- und Fußverkehrs in Steyr verdient gemacht. Auf seine Initiative hin ist der neue Taborlift auch für Räder und Kinderwägen benützbar. Er setzte sich auch für den Neubau des Fuß- und Radübergangs am Posthofberg ein, der in Kürze realisiert wird. Er initiierte die Aktion 1.000 Bäume für Steyr und viele andere Projekte der Stadt im Umweltbereich.

Platz sieben: Markus Obermair

Der Wirtschaftspsychologie ist als Forschungassistent an der Johannes-Kepler-Universtät am Institut für Absatz und Markteting tätig und war davor Mitarbeiter bei verschiedenen Handelsketten. Seine beruflichen Erfahrungen etwa im Bereich der Innenstadtbelebung und Stadtmarketin wird er nun in Steyr einbringen.


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