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LOSENSTEIN. In der Tips-Wahlserie werfen wir diese Woche einen Blick auf die Ausgangssituation in Losenstein. 

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2017 übernahm Leopold Arthofer das Bürgermeisteramt in Losenstein von Karl Zeilermayr. „Ein gutes Zusammenarbeiten aller politischen Fraktionen ist mir wichtig, um Losenstein zu einer noch lebenswerteren Gemeinde zu entwickeln“, sagt Arthofer. Der 59-Jährige ist beruflich als Unternehmer und Nebenerwerbslandwirt (Lohndreherei und Pferdezucht) tätig, verheiratet und Vater von vier Kindern. #

Klarer Favorit

Aktuell hält die ÖVP acht von 19 Mandaten. Bei der Bürgermeisterwahl am 26. September geht Amtsinhaber Arthofer als klarer Favorit ins Rennen. Herausgefordert wird er vom jungen SPÖ-Kandidaten Franz Rettensteiner (33). „Ich trete für dieses Amt an, weil ich der festen Überzeugung bin, dass ich mit meinem Team wirklich das Beste für unsere Gemeinde tun kann“, so Rettensteiner. Er ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und beruflich als Mitarbeiter der Gewerkschaft Bau-Holz tätig. Mehr als die Hälfte der Kandidaten auf der SPÖ-Liste tritt erstmals an. Die Vorhaben reichen von der Planung für Betreutes Wohnen im Ort bis zur Etablierung von Treffpunkten für die Jugend.

Kernthema Klima

Die Grünen lagen bei der letzten Gemeinderatswahl 2015 mit 20,4 Prozent der Stimmen nur knapp hinter der SPÖ. „Wir setzen uns für Themen wie regionale Kreisläufe, gesunde Böden und gegen übermäßigen Flächenverbrauch ein. Damit auch unsere Kinder und nachkommende Generationen in einer intakten Umwelt, gesunden Wäldern und artenreichen Wiesen aufwachsen“, sagt Gemeindevorstand und Spitzenkandidat Roland Stummer.

Brunner führt FPÖ an

Die FPÖ wird bei der Gemeinderatswahl in Losenstein von Johann Brunner (76) angeführt. Er ist seit acht Jahren im Gemeinderat vertreten, sein wichtigstes Anliegen ist die Bürgernähe.

Gemeinderatswahl 2015:

ÖVP: 43,1 Prozent, 8 Mandate

SPÖ: 21,5 Prozent, 4 Mandate

Grüne: 20,4 Prozent, 4 Mandate

FPÖ: 15,0 Prozent, 3 Mandate

Bürgermeisterwahl 2015:

Karl Zeilermayr (ÖVP) 71,8 Prozent


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