MAN-Mitarbeiter klären ihre Zukunft in Einzelgesprächen
STEYR. Da es von der Bundeswettbewerbsbehörde keine kartellrechtlichen Einwände gab, ist die Übernahme des MAN-Standortes Steyr durch die WSA von Siegfried Wolf endgültig fix. In einer Betriebsversammlung am Mittwochnachmittag wurden die Mitarbeiter über die nächsten Schritte informiert.

Wer darf bleiben und zu welchen Bedingungen? Wer muss gehen? Diese Fragen beschäftigen seit Monaten die MAN-Belegschaft in Steyr. Der Verkauf des Standortes an die WSA von Siegfried Wolf ist besiegelt, am Mittwochnachmittag wurde die Belegschaft vom neuen Chef sowie vom Betriebsrat über die weiteren Schritte informiert. Nach dem Betriebsurlaub im August soll in Einzelgesprächen die Zukunft der aktuell knapp 2.000 Mitarbeiter geklärt werden - Ende September sollen dann alle Gewissheit haben.
Wolf hatte mehrfach angekündigt, mit 1.400 Mitarbeitern zu planen. Diese müssen mit Gehaltseinbußen von rund 15 Prozent rechnen. Wer freiwillig aus dem Unternehmen ausscheidet, kann einen Sozialplan in Anspruch nehmen oder in eine Arbeitsstiftung eintreten, außerdem gibt es ein Altersteilzeitmodell.
Neuer Firmenname
Wie Wolf am Mittwoch verkündete, soll künftig unter dem neuen Firmennamen Steyr Automotive produziert werden.
Details im OÖN-Artikel


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