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GAFLENZ. Wegen einer Pensionierung gibt es in Gaflenz derzeit keinen Nahversorger. Eine Lösung ist aber schon auf Schiene und auch der Name des neuen Geschäftes steht bereits fest.

  1 / 2   Der neue Nahversorger in Gaflenz heißt „Lenz“ und wird beim Freibad gebaut. (Foto: Marktgemeinde Gaflenz)

Derzeit müssen die Gaflenzer zum Einkaufen der Produkte des täglichen Bedarfs nach Weyer oder Waidhofen/Ybbs und damit mindestens acht Kilometer fahren. Schon bald soll allerdings Baustart für einen neuen Nahversorger beim Freibad sein. Die Planung des Gebäudes übernahm der Gaflenzer Holzbauspezialist Hans Werner Berchtold, den Aufbau führen regionale Firmen durch. Mit der Planung des Projektes beschäftigte sich eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aus der Marktgemeinde, die sich beim Namen auf „Lenz“ geeinigt hat. Errichtet wird ein Geschäft, in dem es ein Vollsortiment für den täglichen Bedarf geben wird. 35 Prozent des Sortiments werden regionale Produkte von heimischen Landwirten sein und auch ein plastikfreies Sortiment (unverpackt) wird angeboten. Post, Tabak und Trafik werden als wichtige Standbeine eingebunden. Der Genuss beim Einkaufen soll nicht zu kurz kommen, deshalb wird es auch ein kleines Café geben. Von dort aus werden im Sommer auch die Badegäste kulinarisch verwöhnt.

Anteile erwerben

Die Kosten für den barrierefreien Nahversorger belaufen sich auf 870.000 Euro, Förderungen von Land OÖ und Europäischer Union sind die finanzielle Grundlage für das Projekt. Um weniger Fremdkapital zu brauchen, wurde eine Bürgergenossenschaft gegründet. Jeder kann Anteile zu je 250 Euro kaufen und sich damit an dem nachhaltigen Projekt beteiligen. Weitere Infos: www.gaflenz.at bzw. per E-Mail: hallo@lenz-nahversorger.at


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