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STEYR. Das Konkursverfahren über das Vermögen der Steyr Motors GmbH in Gleink (Im Stadtgut B1) steht unmittelbar vor seinem Abschluss.

 (Foto: vowe)
(Foto: vowe)

Die Schlussverteilungstagsatzung fand am 5. April beim Landesgericht Steyr statt. Für die Insolvenzgläubiger konnte eine überdurchschnittlich hohe Verteilungsquote von 54,05 Prozent erzielt werden. „Im Durchschnitt können Konkursgläubiger im Fall einer Unternehmensschließung und nachfolgender Vermögensverwertung mit einer Verteilungsquote um rund 10 Prozent auf ihre Forderungen rechnen“, so Harald Neumüller vom KSV1870.

Zweitgrößtes Verfahren 2018 in OÖ

Die Steyr Motors GmbH befasste sich mit der Entwicklung und Produktion von Hochleistungsmotoren sowie mit der Kleinserienfertigung von Motoren für Boote, Sonderfahrzeuge und Maschinen. Das Unternehmen schlitterte Ende November 2018 in die Pleite. Eine anfänglich geplante Sanierung scheiterte, die vorhandenen Aktiva waren vom Insolvenzverwalter bestmöglich zu verwerten. Im Zuge des Insolvenzverfahrens wurde das Unternehmen verkauft.

Das Insolvenzverfahren des Steyrer Betriebes war - nach dem Konkursverfahren der Hitzinger GmbH mit Passiva von rund 36 Millionen Euro und 254 Dienstnehmern - das zweitgrößte Insolvenzverfahren des Jahres 2018 in Oberösterreich: 166 Dienstnehmer waren betroffen, von 1.081 Insolvenzgläubigern wurden Forderungen von rund 33,5 Millionen Euro angemeldet.


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