Zukunft der Berglandwirtschaft
STEYR-LAND. Mehr als die Hälfte aller land- und forstwirtschaftlichen Betriebe in der Region Steyr-Kirchdorf befindet sich im Berggebiet. Ein EU-Forschungsprojekt beschäftigt sich mit den Zukunftschancen der Betriebe.

Das EU-Forschungsprojekt „Mehrwert Berglandwirtschaft“ wurde kürzlich gestartet und ist für 2,5 Jahre angelegt. Eine Arbeitsgemeinschaft fand sich zusammen, um innovative betriebswirtschaftliche Ansätze für die Berglandwirtschaft zu entwickeln und mögliche alternative Einkommen zu generieren. Dabei ist der Brückenschlag zwischen Landwirten und Wissenschaftlern wesentlich. Vier engagierte Bauern aus der Region arbeiten gemeinsam mit landwirtschaftlichen Vertretern und wissenschaftlichen Partnern wie dem Studienzentrum Studia in Schlierbach, der FH OÖ, HBLFA Raumberg-Gumpenstein und dem eb&p Umweltbüro Klagenfurt zusammen.
Mehrwert für Gesellschaft
Konkret sollen durch den Erhalt von fundierten wissenschaftlichen Daten Geschäftsmodelle entwickelt werden, die eine Abgeltung der Ökosystemleistungen, wie sie in der Nationalpark OÖ Kalkalpen Region existieren, ermöglichen. Dies kann insbesondere vor allem für Unternehmen im Hinblick auf die Erreichung von Klimazielen interessant sein. Mit ideellen und starken Partnern an der Seite wie dem Regionalforum Steyr-Kirchdorf, der Landwirtschafts- und Wirtschaftskammer, dem Land Oberösterreich und der Leader-Region will dieses Projekt zudem einen Beitrag dazu leisten, das Bewusstsein zu schärfen, welchen Mehrwert die Ökosystemleistungen für die Gesellschaft haben.


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