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STEYR. Nachhaltigkeit zu planen und zu entwickeln ist heute das Gebot der Stunde. Jedoch explodierende Preise für Heizkosten und Strom machen vielen Hausbesitzern und auch allen Mietern derzeit schwer zu schaffen. P17 Immobilienservice-Geschäftsführerin Sieglinde Markon gibt wertvolle Tipps.

P17-Immobilienservice-Geschäftsführerin Sieglinde Markon (Foto: P17 Immobilien)
P17-Immobilienservice-Geschäftsführerin Sieglinde Markon (Foto: P17 Immobilien)

Während beim Heizkostenverbrauch klar ist, dass die Kosten in der Beheizung und meist auch im Warmwasser stecken, ist das beim Strom spannender. Die Stromfresser-Hitparade: 1. Platz: privates Büro (14,5 Prozent), 2. Platz: Unterhaltungselektronik (13,3 Prozent), 3. Platz: Kühlschrank (8,4 Prozent), 4. Platz: Beleuchtung (7,7 Prozent), 5. Platz: Kochen (7,5 Prozent), 6. Platz: Wäschetrockner (5,3 Prozent)

Verbräuche reduzieren

Mit einfachen Verhaltensänderungen können große Effekte erzielt werden. Dazu gehört das Stoßlüften, statt Fenster dauerhaft auf Kipp zu stellen. Heizkörper sollten außerdem nicht zugestellt beziehungsweise hinter Vorhängen verborgen werden. Wird die Raumtemperatur um ein Grad gesenkt, verringert sich der Energieverbrauch im Schnitt um sechs Prozent. Markon rät weiters dazu, Sparduschköpfe zu kaufen und Stromverbrauchsmesser zu installieren, um zu prüfen, wo die Energiefresser sind.

Verbräuche kontrollieren

Wer eine Wohnung vermietet, muss einen Energieausweis vorlegen. Im besten Fall ist das ein Bedarfsausweis, der Verbrauchswerte unabhängig vom Verhalten der Bewohner angibt. Anhand des Ausweises und der eigenen Verbrauchsrechnung kann ermittelt werden, wo Einsparpotenziale bestehen und möglicherweise (thermische) Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind.

Nachzahlungen absprechen

Grundsätzlich gelte, dass Nachzahlungen für Nebenkosten innerhalb von circa zwei Wochen fällig seien. Wenn Mieter den Betrag nicht aufbringen können, sollten sie frühzeitig das Gespräch suchen und zum Beispiel um einen Aufschub der Zahlungen bitten. Die meisten Vermieter hätten ein großes Interesse an langfristigen Mietverhältnissen, daher ist es notwendig, ehrliche Gespräche über die Leistbarkeit und die derzeitige finanzielle Situation zu führen, um weitere Kosten für Mahnungen etc. zu vermeiden. Das Gleiche gilt auch für Eigentümer, denn auch hier ist die Doppelbelastung (Kredit und Betriebskosten) meist groß, erschwerend kommt bei den Wohnungseigentümern auch noch die Erhöhung der gesetzlichen Mindestrücklage auf 0,90 Euro/m² hinzu. P17 Immobilienservice steht bei Fragen zu Strom- und Heizkosten oder Themen rund um die Immobilie beratend zur Seite.

Weitere Infos unter:

www.p17.at


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