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STEYR. In den letzten Wochen machte Steyr Automotive keine guten Schlagzeilen. Nach der Insolvenz von Volta wackeln im ehemaligen MAN-Werk viele der noch 1.400 verbliebenen Jobs.

Von links: Günther Heiden, Stephan Sharma, Florian Mayrhofer und Horst Wildbolz (Foto: Steyr Automotive GmbH)

2021 übernahm Siegfried Wolf das ehemalige MAN-Werk in Steyr. Seither mussten die Zukunftspläne immer wieder überarbeitet werden, unter anderem durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Große Hoffnungen wurden in die E-Truck-Produktion für das schwedische Unternehmen Volta gesetzt, durch diese sollten hunderte Jobs in Steyr gesichert werden. Die Insolvenz von Volta sorgt nun für zusätzliche Unsicherheit bei der Belegschaft von Steyr Automotive, wie es weiter geht, ist unklar.

„Wir hoffen, dass es für diese Mitarbeiter eine Lösung geben wird, die ihre Arbeitsplätze langfristig absichert“, sagt der Steyrer Bürgermeister Markus Vogl (SPÖ). Nun gelte es, die nächsten Schritte des Insolvenzverwalters von Volta abzuwarten, erst dann lasse sich genau abschätzen, was die Insolvenz für die betroffenen Steyrer Arbeitnehmer bedeutet.

Sonnenstrom vom Dach

Das Sonderaufbaugeschäft von M-U-T ist in Steyr voll angelaufen. Die Produktion wurde im Juli in einem Dreischichtbetrieb gestartet. Die ersten Kundenfahrzeuge wurden bereits im August ausgeliefert.

Außerdem wurde am Montag die größte Dach-Photovoltaik-Anlage Österreichs bei Steyr Automotive eröffnet. Errichtet hat man diese in den letzten neun Monaten in Kooperation mit der Energie Burgenland. „Diese Anlage stellt für uns Auftakt und Herzstück der Energiewende dar und ist ein wesentlicher Teil der Transformation eines traditionellen Industriewerkes zu einem modernen GreenTech-Werk, welches sich seiner Verantwortung für Gesellschaft und Zukunft bewusst ist,“ sagt Florian Mayrhofer, Mitglied der Geschäftsführung von Steyr Automotive.

17.000 Paneele auf 85.000 Quadratmetern Dachfläche wurden verbaut, damit kann eine Höchstleistung von rund 7.500 kWp erreicht werden. Das entspricht dem Verbrauch von 2.200 Haushalten bzw. einem Viertel des gesamten Werk-Verbrauchs.


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