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STEYR. Die 55 besten Absolventen von Diplom- und Masterstudien wurden von Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) mit dem Würdigungspreis und mit je 3.000 Euro ausgezeichnet.

Franziska Schinko mit Bildungsminister Martin Polaschek (Foto: BMBWF/Gabor Mayerhofer)
Franziska Schinko mit Bildungsminister Martin Polaschek (Foto: BMBWF/Gabor Mayerhofer)

Franziska Schinko, Absolventin des Masterstudiums Controlling, Rechnungs­wesen und Finanzmanagement an der FH Steyr, erhielt den Staatspreis für ihre Master-Thesis zum Thema „Operationelles Risiko: Verlustverteilung mit Monte-Carlo-Simulation – Herausforderungen bei der praktischen Implementierung“.

 „Für meine Studienleistungen einen Staatspreis entgegennehmen zu dürfen, ist eine ganz besondere Ehre, die mich mit Dankbarkeit erfüllt“, sagt Schinko. „Besonders spannend finde ich, dass die quantitative Analyse im empirischen Teil meiner Arbeit auf Echtdaten eines österreichischen Kreditinstituts basiert. Die Arbeit stellt somit eine Art 'Feasibility Studie' dar.“

Zahlreiche Risiken

Operationelle Risiken zählen neben Kredit- und Marktrisiken zu den wichtigsten Risikoarten im Bankensektor. Sie umfassen ein breites Spektrum an heterogenen Einzelrisiken und reichen von betrügerischen Handlungen über Sachschäden bis hin zu Verlusten infolge einer fehlerhaften Geschäftsabwicklung. Die Messung von operationellen Risiken ist für Kreditinstitute von zentraler Bedeutung, gestaltet sich aber meist schwieriger als bei anderen Risikoarten. Vor dem Hintergrund der dyna­mischen Entwicklung im Bereich der Regulatorik bestand die Zielsetzung der Master­arbeit darin, verschiedene Messansätze für operationelle Risiken gegenüberzustellen und kritisch zu beleuchten.

In der Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche regulatorischen Mindestanfor­derungen in Bezug auf die Messung operationeller Risiken von Kreditinstituten in der Europäischen Union zu berücksichtigen sind. Außerdem beschäftigte sich Schinko mit den Herausforderungen bei der Anwendung des Verlustverteilungsansatzes mittels Monte-Carlo-Simulation. Im empirischen Teil der Arbeit wird eine quantitative Analyse der operationellen Verlustdaten eines österreichischen Kreditinstituts mithilfe einer speziellen Software durchgeführt.

 


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