Wirtschaftsbund: "Steyr braucht einen Stimmungswechsel und mehr Unterstützung für Unternehmertum"
STEYR. Der Wirtschaftsbund Steyr sammelte im Rahmen von Impulstagen Impulse zur Entwicklung von Steyr. Im Zentrum standen dabei die Bereiche „Gründer- und Ideenszene“, „Stadtbelebung-/Stadtzentrum“, „Bildungs- und Studentenstadt“ und „Fach-/Arbeitskräfte“. Neben Impulsreferaten, wurden die Ideen der insgesamt über 200 Teilnehmer gesammelt. Parallel wurde auch eine Umfrage unter den Steyrer Unternehmern durchgeführt.

Der Wirtschaftsbund Steyr zieht nach den Impulstagen eine klare Bilanz: Die Stadt braucht dringend eine positive Aufbruchsstimmung und mehr Unterstützung für ihre Unternehmer. „Es muss Schluss sein mit dem ständigen ,das geht nicht'. ,Möglichmachen' muss in der Steyrer Politik zur Chefsache werden“, bringt es der Wirtschaftsbund auf den Punkt.
Der Wirtschaftsbund formulierte drei Forderungen für eine lebendige Stadt: mehr Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten (Bürokratie abbauen), ein professionelles City-Management für Steyr und die Frequenz nachhaltig erhöhen.
Steyr brauche dringend ein modernes, multifunktionales Veranstaltungszentrum, das für vielseitige Events genutzt werden kann. „Es kann doch zum Beispiel nicht sein, dass die Maturabälle der Steyrer Schulen nicht in einem vernünftigen Umfeld in der eigenen Stadt stattfinden können und Steyrer Unternehmen für größere Firmenevents auspendeln müssen“, sagt Wirtschaftsbund-Obfrau Bettina Stelzer-Wögerer. Zudem fordert der Wirtschaftsbund die dauerhafte Abschaffung der Winterschanigarten-Gebühr und temporäre Erleichterungen für die Sommernutzung, um der Gastro-Szene Luft und Freiraum zu geben. „Wichtig ist außerdem ein Konzept für Unternehmertum und Start-Ups im Stadtzentrum – da gäbe es vielfältige Chancen und Ideen“, erklärt Stelzer-Wögerer.


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