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GARSTEN/TERNBERG. Mit dem Programm „Paris, wir kommen“ unterstützt das Klimabündnis Oberösterreich gemeinsam mit dem Umwelt- und Klimaschutzressort des Landes Gemeinden bei der Entwicklung umsetzungsorientierter Klimastrategien.

Von links: Petra Wallentin, Michael Zachl, Katrin Krenn, Hannes Altrichter, Stefan Kaineder, Reinhard Brix und Günther Steindler (Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr)

In diesem Rahmen haben auch Garsten und Ternberg ihre kommunalen Klimastrategien bis 2030 erarbeitet. „Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit – und sie entscheidet sich ganz wesentlich auf lokaler Ebene. Gemeinden haben einen enormen Hebel, wenn es um Mobilität, Energie, Bodenverbrauch oder Bewusstseinsbildung geht“, sagt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne).

Teil des kommunalen Alltags

Die Marktgemeinde Garsten engagiert sich seit vielen Jahren aktiv im Umwelt- undKlimaschutz und verfügt bereits über eine starke Ausgangsbasis – etwa in den Bereichenklimafreundliche Mobilität, erneuerbare Energien, energieeffiziente Gebäude undBewusstseinsbildung.

„Mit der Klimastrategie Garsten 2030 bündeln wir erstmals unsere bisherigen Aktivitäten in einem gemeinsamen Rahmen und schaffen damit Planungssicherheit für die kommendenJahre“, erklärt Bürgermeisterin Katrin Krenn (ÖVP). „Gleichzeitig definieren wir konkrete Maßnahmen, die wir auch in budgetär herausfordernden Zeiten Schritt für Schritt umsetzen wollen.

Zu den geplanten Maßnahmen zählt unter anderem die Weiterentwicklung des RadplansGarsten, mit dem sichere, durchgängige und gut sichtbare Radverbindungen imGemeindegebiet ausgebaut werden sollen. Ergänzend setzt Garsten mit dem Projekt‚Papierloses Amt‘ auf Digitalisierung und Ressourcenschonung in der Verwaltung, umPapierverbrauch, Amtswege und Kosten zu reduzieren und gleichzeitig den Bürgerservice zu verbessern.

Vom Beschluss zur Umsetzung vor Ort

Auch die Marktgemeinde Ternberg setzt mit ihrer Klimastrategie 2030 klare Schwerpunkte.„Uns war wichtig, Maßnahmen zu entwickeln, die konkret umsetzbar sind und sich positiv auf die Lebensqualität in Ternberg auswirken. Die Klimastrategie ist für uns kein theoretisches Papier, sondern ein Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre“, so Bürgermeister Günther Steindler (SPÖ).

Geplant ist unter anderem die Ausweitung des bestehenden E-Carsharing-Angebots, umklimafreundliche Mobilität für mehr Menschen zugänglich zu machen und den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren. Im Bereich Klimawandelanpassung setzt Ternberg auf versickerungsfähige Parkflächen, die helfen sollen, Starkregen besser abzufedern, Überflutungsrisiken zu senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Bodenschutz und zur Kühlung des Ortsklimas zu leisten.


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