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BMW Steyr bleibt in Sachen Antriebe flexibel

Robert Hofer, 12.02.2026 11:35

STEYR. Die Transformation der Automobilindustrie, der Hochlauf der E-Motorenproduktion am Standort Steyr sowie die weitere Stärkung des Industriestandorts Oberösterreich standen im Mittelpunkt des Antrittsbesuchs des neuen BMW Steyr-Chefs Harald Gottsche bei Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP). 

Harald Gottsche (links) zu Besuch bei Landesrat Markus Achleitner. (Foto: Land OÖ/Stinglmayr)
Harald Gottsche (links) zu Besuch bei Landesrat Markus Achleitner. (Foto: Land OÖ/Stinglmayr)

Zur Freude von Landesrat Achleitner setzt BMW die Zusammenarbeit mit dem Land im Rahmen des „Future Mobility Cockpits“ fort. „Damit wird die Vernetzung der Automotive-Branche in Oberösterreich weiter vorangetrieben“, sagt Achleitner. „Oberösterreichs Automobilbranche ist mitten im Wandel, der zum einen Unternehmen und Forschung vor große Herausforderungen stellt und zugleich auch Chancen bietet. Mit dem Future Mobility Cockpit bündeln wir Kräfte, setzen klare Schwerpunkte und bringen innovative Projekte auf den Weg.“

Seit Anfang Jänner leitet Harald Gottsche das BMW Motoren Werk in Steyr und verantwortet in Personalunion – wie bereits sein Vorgänger Klaus von Moltke – die weltweite Antriebsproduktion der BMW Group. Gottsche war zuvor fünf Jahre lang Leiter des BMW Group Fahrzeugwerks im mexikanischen San Luis Potosí.

Offener Austausch

„Wir begrüßen den offenen Austausch zwischen Firmen, Arbeitnehmervertretern und politischen Amtsträgern“, sagt Gottsche. „Der Wirtschaftsstandort Oberösterreich beschäftigt sich bereits mit wichtigen Zukunftsthemen – Förderung von Innovationen, Vernetzung von Forschung und Industrie, hochwertige Bildung und Ausbildung. Es gibt hier viele Bemühungen, alle Potenziale zu heben.“

Die Sicherstellung der Flexibilität zwischen Verbrennungs- und Elektromotorenproduktion sei laut Gottsche ein wesentlicher Standortvorteil von Steyr im internationalen Wettbewerb.

Seit Sommer 2025 läuft die Serienproduktion von E-Antrieben in Steyr. Weiters findet hier die seriennahe Entwicklung des Wasserstoff-Brennstoffzellensystems statt, das ab 2028 ebenfalls in Steyr produziert wird.

Mehr lesen: BMW Steyr-Chef erklärt, warum man auf Wasserstoff setzt


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