Erste Operationstechnische Assistenten in Steyr ausgebildet
STEYR. Operationstechnische Assistenten (OTA) übernehmen zentrale Aufgaben vor, während und nach Operationen.

An der Schule für Medizinische Assistenzberufe am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr gibt es jetzt die ersten Absolventen in diesem Beruf.
OTAs begleiten Patienten durch den gesamten perioperativen Prozess, bereiten Materialien, Instrumente und technische Geräte vor, instrumentieren in sämtlichen chirurgischen Fachrichtungen und sorgen für eine fachgerechte Lagerung und Assistenz während der Eingriffe.
Ebenso kümmern sie sich um eine sorgfältige Dokumentation, übernehmen und übergeben Patienten vor und nach Operationen und koordinieren jene Abläufe, die für eine funktionierende Operationseinheit wesentlich sind.
Darüber hinaus sind OTAs nicht nur im OP-Saal tätig, sondern unterstützen auch in Schockräumen, Notfallambulanzen, Endoskopieabteilungen und der Zentralsterilisation.
Die OTA-Ausbildung zeichnet sich nicht zuletzt aufgrund der komplexen Aufgaben durch einen sehr hohen Praxisanteil von 3.000 Stunden (im Vergleich zu 1.600 Stunden Theorie) aus.


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