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STEYR. Was passiert bei einem Atomunfall in Temelin? Wie geht man mit der Ewigkeits-Chemikalie PFAS um? Wie lässt sich das EU-Renaturierungsgesetz finanzieren? Diese und weitere Fragen wurden am Freitag bei einer Tagung im Museum Arbeitswelt in Steyr geklärt.

Die Gastgeber Stefan Kaineder (links) und Manfred Haimbuchner (rechts) mit Bundesminister Norbert Totschnig (Foto: Land OÖ/Kauder)

Dabei waren die Natur- und Umwelt-Landesräte aus allen Bundesländern, ebenso der zuständige Bundesminister Norbert Totschnig (ÖVP).

„Erfolgreicher Umwelt- und Naturschutz funktioniert nur gemeinsam im engen Schulterschluss zwischen Bund und Ländern. Genau diese Zusammenarbeit haben wir heute erneut bekräftigt“, betont Totschnig.

Österreich setze weiterhin auf hohe Umweltstandards, praktikable Lösungen und effizienteVerfahren. „Unsere Haltung dabei bleibt klar: Nein zur Atomkraft und Ja zum konsequentenAusbau erneuerbarer Energien“, so Totschnig.

Auch bei der Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung ziehen Bund und Länder an  einem Strang, damit Naturschutz wirksam umgesetzt und langfristig abgesichert wird. In Sachen Finanzierung will man die EU in die Pflicht nehmen.

Vertreter von vier Parteien

Bei der Konferenz waren Vertreter von vier Parteien dabei (ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grüne). „Es ist gelungen, tragfähige Kompromisse zu finden, die tragfähig sind“, sagt Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne). Der Dietacher war gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreter und Naturschutz-Referent Manfred Haimbuchner (FPÖ) Gastgeber der Konferenz.

„Ein wirksamer Naturschutz bedeutet immer auch Schutz unserer Heimat, seiner Bevölkerung und der Lebensgrundlagen kommender Generationen“, betont Haimbuchner.

Chemikalien im Grundwasser

PFAS-haltige Löschmittel wurden jahrzehntelang gesetzlich vorgeschrieben und bei Übungen eingesetzt. Heute belasten sie Böden und gefährden das Grundwasser rund um viele Übungsplätze. Förderungen für die Sanierung fehlen bisher.

Finanzielle Unterstützung von Ländern und Bund sind gefragt, damit Gemeinden und Feuerwehren die Sanierungen bewältigen können.


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