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STEYR. 350 Menschen aus dem Traunviertel folgten der Einladung von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) zum Zukunftsprozess „Vorsprung OÖ“ in das BMW Group Werk Steyr. 

  1 / 2   Von links: Andreas Auinger, Lena Trausner-Steinböck, Jennifer Burs, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Johannes Brandstetter (Foto: OÖVP)

Mit dem Prozess „Vorsprung OÖ“ will die OÖVP ein Zukunftsprogramm für das Bundesland erarbeiten „Wir leben in Oberösterreich in Frieden, Sicherheit und mit einer hohen Lebensqualität. Darauf können wir stolz sein“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer. „Aber wenn wir auch in Zukunft so gut leben wollen, müssen wir heute die richtigen Weichen stellen. Wir können die Welt nicht ordnen. Aber wir können Oberösterreich auf diese Veränderungen vorbereiten.“

Europa und die KI

Einen Schwerpunkt des Abends war das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Johannes Brandstetter gab Einblicke in die rasante Entwicklung dieser Technologie und ihre Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und die internationale Wettbewerbsfähigkeit

„Weltweit ist längst ein Rennen um die technologische Führungsrolle entstanden. Dabei geht es nicht nur um wirtschaftliche Chancen und Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch um geopolitischen Einfluss und technologische Unabhängigkeit“, sagt Brandstetter. „Europa muss beim weltweiten KI-Wettlauf vorne mitspielen, wenn wir nicht dauerhaft von anderen Weltregionen abhängig sein wollen.“

Oberösterreich sei im Vergleich zu anderen Bundesländern bereits gut aufgestellt. „Entscheidend wird aber sein, diese Stärke weiter auszubauen und konsequent dranzubleiben“, so Brandstetter.

Gäste aus der Region 

Neben den großen Zukunftsfragen standen auch Menschen aus der Region im Mittelpunkt. Lena Trausner-Steinböck, erste Ortsstellenleiterin der Bergrettung in Oberösterreich, Jennifer Burs von „How Was Your Day“ sowie Andreas Auinger von der Fachhochschule Oberösterreich gaben Einblicke in ihre Arbeit und ihr Engagement.

Die Anregungen und Ideen aus dem Traunviertel fließen ebenso wie die Ergebnisse der weiteren Beteiligungsformate in die Erarbeitung des Zukunftsprogramms ein. Anfang Jänner 2027 sollen die Ergebnisse präsentiert werden.


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