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TERNBERG. Eine Reihe von teils fatalen Verletzungen bei Schafen haben zwei Huskys in der Gemeinde verursacht. Nicht nur die Tiere von zwei Nachbarn hat es erwischt, auch die Besitzer selbst sind geschädigt. Sie werden sich von den Hunden trennen.

In Ternberg sind mehrere Schafe zu Schaden gekommen, zum Teil tödlich. Symbolfoto: Weihbold
In Ternberg sind mehrere Schafe zu Schaden gekommen, zum Teil tödlich. Symbolfoto: Weihbold

„Ein Mutterschaf wurde massiv am Hals gebissen. Kleinere Schafe haben geringe Wunden“, sagt einer der betroffenen Nachbarn. Zwischen 4 und 5 Uhr in der Früh habe er ein Kratzen an den Hauswänden gehört, hinter dem er zunächst Katzen vermutete. Um halb 6 Uhr entdeckte er dann seine verletzten Tiere im Stall - zusammen mit den Huskys. Sie seien neben der erschöpften Schafherde gelegen.

„Meine Tiere werden sich von den Verletzungen erholen“, gibt der Ternberger nach der ersten tierärztlichen Begutachtung Auskunft. Anders bei den Huskybesitzern selbst - hier sind Schafe zu Tode gekommen. „Aber nicht durch Bisse“, erklärt die Besitzerin, „die Tiere sind auf der Flucht am Hang gestürzt und haben dabei die schweren Verletzungen erlitten.“

Schock sitzt tief

„Ich war so geschockt, dass ich sofort zum Telefon griff und begann nach einem guten Platz für die Hunde zu suchen“, erzählt die Ternbergerin bewegt. Ihre Huskys habe sie immer nur als verschmust und vollkommen friedfertig gegenüber Mensch und Tier erlebt. Als Welpen hatten die nun knapp zweijährigen Huskys im großzügigen Gehege direkt beim Ternberger Wohnhaus ihr Zuhause gefunden. Abgesehen von den abendlichen Spaziergängen an der Leine, waren die beiden Hunde immer in diesem umzäunten Bereich. „Sie sind alles andere als Monster. Es ist sehr schmerzhaft, besonders für die Kinder, dass wir unsere Lieblinge weggeben.“

Die Ternbergerin kann sich als Grund für das folgenschwere Verhalten der Hunde Eifersucht vorstellen. „Sie hatten vom Gehege aus gute Sicht auf die Schafe, wo mein Mann sie versorgt.“ Wie die Tiere durch die Umzäunung ihres Geheges entkommen konnten, sei dem Ehepaar ein Rätsel.

Künftig werden die Huskys ihr rassetypisch energiegeladenes Wesen bei einem neuen Besitzer ausleben, der mit ihnen auch Schlitten fährt. „Wir wollten demnächst das Wagenfahren mit den Hunden anfangen, damit sie sich auspowern können. Daraus wird leider nichts mehr.“


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