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STEYR-LAND. Eine hohe Auszeichnung hat die Katholische Jugend der Region Ennstal bekommen: Gestiftet vom Mauthausen Komitee Österreich und der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen erhielt sie in Wien als eines von vier Projekten den Hans Maršálek-Preis für ihre Initiative „zum:verGEHEN:erinnern“.

Bürgermeister Leopold Steindler, Dechant Friedrich Lenhart, Anita Buchberger und Reinhard Fischer nahmen u. a. im Beisein der Zweiten Nationalratspräsidentin Doris Bures und des emeritierten Bischof Maximilian Aichern die Auszeichnung entgegen. Foto: Parlamentsdirektion/J. Zinner

Dabei befassten sich die Jugendlichen mit den Todesmärschen durchs Ennstal, fertigten Holzskulpturen an, die an die Qualen der Opfer entlang der Ennstal-Bundesstraße erinnerten. 2015 wurden zudem Lichtfeiern an zehn Orten am Ennsfluss veranstaltet, bei Zeitzeugen-Gesprächen kam es zu berührenden Begegnungen und für den Gedenkraum in der Pfarrbaracke Ternberg (Gelände eines ehemaligen KZ-Außenlagers) gestaltete die Jugend ein Mahnmal, das gegen Rassismus und Ausgrenzung sensibilisiert.


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