Helden des Alltags halfen klein Lorenz auf die Welt
STEYR-LAND. Lukas Buchberger und Nikola Etlinger von der Rotkreuz-Stelle Ternberg haben dem kleinen Lorenz geholfen, das Licht der Welt zu erblicken. Ein ganz besonderer Moment in ihrer bisherigen Sanitäter-Karriere.

„Sie sind unsere ganz persönlichen Helden des Alltags. Wir möchten den beiden Sanitätern großen Dank und Respekt aussprechen. Sie haben mir mit ihrer ruhigen Art Sicherheit vermittelt und mich gut durch die letzten Presswehen begleitet“, so die glückliche Mutter Barbara Laussermayer.
Am 23. März um 22.15 Uhr war für die Familie absehbar, dass die Geburt unmittelbar bevorsteht, Vater Georg Laussermayer alarmierte daher die Rettung. „Dass Lorenz es aber so eilig hatte und noch zuhause zur Welt kommt, habe ich zu diesem Zeitpunkt nicht geahnt“, so Laussermayer weiter. Kaum zehn Minuten nach dem Eintreffen der Rettungskräfte war Lorenz bereits geboren und die Freude und Erleichterung bei der Familie groß.
Die beiden Schwestern Viktoria und Matilda verschliefen die ganze Aufregung, freuten sich aber am nächsten Tag sehr über ihr kleines Brüderchen.
Kleines Wunder
„Gerade in schwierigen Zeiten, wie wir sie gerade erleben, grenzt diese Geburt für uns doch fast an ein Wunder und wir sind dankbar, dass alles so gut ausgegangen ist“, freut sich die ganze Familie. Auch für die beiden Sanitäter war die Erfahrung etwas ganz Besonderes. „Am Tag nach diesem Einsatz waren wir noch immer voller Glücksgefühle und auch die eine oder andere Negativschlagzeile war nicht mehr so schlimm – man hat ja gerade bei der Geburt eines neuen Lebens helfen dürfen“, so Nikola Etlinger. Sowohl die Familie als auch die Sanitäter freuen sich auf ein Treffen nach der Krise.


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