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TUMELTSHAM. Bedingt durch den Klimawandel nehmen auch in Oberösterreich und Bayern Extremwetterereignisse wie Starkregen oder lang anhaltende Niederschläge deutlich zu. Diese führen oft kleinräumig zu großen Schäden. In Tumeltsham wird daher in Kürze mit dem Bau eines Rückhaltebeckens begonnen.

Mehr als 40 Teilnehmer folgten der Einladung zum Lokalaugenschein in Tumeltsham, Polling und Simbach und tauschten sich zu den Gefahren, Herausforderungen und Schutzmöglichkeiten vor Hangwasser aus. Foto: Klimabündnis OÖ

Die Gemeinden Tumeltsham, Polling, Altheim und Simbach waren in den letzten Jahren besonders von Überflutungen durch Oberflächenabflüsse betroffen und haben daher Projekte zum Schutz vor Hangwasser in Angriff genommen. „Je nach den örtlichen Verhältnissen muss eine maßgeschneiderte Kombination von Maßnahmen entwickelt werden, um der Hangwassergefahr bestmöglich entgegenwirken zu können“, sind sich die Fachleute einig.

Bau eines Rückhaltebeckens

In Tumeltsham wird in wenigen Wochen mit dem Bau eines Rückhaltebeckens begonnen – zum Schutz des Ortskerns und einer bestehenden Siedlung. Damit soll bei Starkregenereignissen das Wasser zurückgehalten und kontrolliert abgegeben werden können. „Die Kooperation mit den Landwirten, die auf den Hängen durch die Fruchtfolge, Anbaurichtung aber auch Grünstreifen zur Reduktion des Abflusses beitragen, ist besonders wichtig“, sagt der Tumeltshamer Bürgermeister Erwin Diermayr und fügt hinzu: „Die gewaltigen Wassermassen, die bei den Starkregenereignissen nieder gegangen sind, kann aber kein Boden aufnehmen.“Die grenzüberschreitende Exkursion im Rahmen des Interreg-Projektes bot viel Möglichkeit zur Vernetzung und zum Austausch.


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