Polizisten entdeckten Feuer auf Bauernhof - Wohngebäude und Vieh gerettet
ULRICHSBERG. Zwei Polizeistreifen entdeckten gleichzeitigen einen Brand auf einem Bauernhof in Zaglau. Dadurch konnte Schlimmeres verhindert werden. Als Brandursache wird ein technischer Defekt angenommen.

Kurz vor Mitternacht brach das Feuer in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Ulrichsberg aus. Durch den raschen Einsatz von insgesamt elf Feuerwehren konnten das Wohngebäude und ein Nebengebäude gerettet werden. Die vier Personen blieben unverletzt.
Scheune über dem Stall abgebrannt
Der Scheunentrakt über dem Stall allerdings fiel mitsamt den Futtervorräten dem Brand zum Opfer. Das Vieh wurde aus dem Stall gebracht und konnte bei einem Nachbarhof eingestellt werden. In den frühen Morgenstunden war der Brand unter Kontrolle.
Technischer Defekt beim Heukran
Ermittlungen zur Brandursache durch Beamte des LKA OÖ-Brand sowie einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle OÖ ergaben, dass ein technischer Defekt eines Heukranes als Brandursache nicht ausgeschlossen werden kann. Vom vorsätzlichen Einbringen einer fremden Zündquelle wird derzeit nicht ausgegangen. Die Schadenshöhe beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro.
Elf Feuerwehren im Einsatz
Im Einsatz waren vorerst die Feuerwehren Ulrichsberg, Aigen, Julbach, Schlägl, Ödenkirchen, Kirchbach. Zusätzlich wurden die Drehleiter Rohrbach sowie die Feuerwehren Hinterschiffl, St. Oswald und Schwarzenberg nachalarmiert. Auch das Atemschutzfahrzeug aus St. Peter wurde angefordert, um die Atemschutzflaschen gleich vor Ort wieder auffüllen zu können und die Löscharbeiten so durchgehend sicherzustellen.


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