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ULRICHSBERG. Das Bodenbündnis-Manifest hat Bürgermeister Wilfried Kellermann unterzeichnet. Damit verpflichtete sich die Gemeinde Ulrichsberg als vierte Gemeinde im Bezirk freiwillig, aktiv für einen nachhaltigen Umgang mit dem Boden einzutreten, eine sozial gerechte Landnutzung und eine verantwortliche kommunale Bodenpolitik zu forcieren.

Ulrichsberg gehört jetzt zum europaweiten Bodenbündnis-Netzwerk (v.l.): Grüne-LR Rudi Anschober, Norbert Rainer (Klimabündnis), Bezirksförster Rupert Fartacek, Bürgermeister Wilfried Kellermann, Renate Leitinger (Land OÖ), Gerlinde Larndorfer (Bodenbündnis). Foto: Land OÖ/Grilnberger
Der Beitritt zum Bodenbündnis OÖ erfolgte beim ersten oberösterreichischen Vernetzungstreffen in Linz, bei dem sich rund 70 Teilnehmer mit wichtigen kommunalen Bodenschutzthemen auseinandergesetzt und Erfahrungen ausgetauscht haben. Fünf Gemeinden und ein Betrieb unterzeichneten gemeinsam mit Umweltlandesrat Rudi Anschober und Norbert Rainer vom Klimabündnis das Manifest. Damit sind 45 Gemeinden und zwei Betriebe in OÖ Teil des europaweiten Netzwerks. Aus dem Bezirk sind jetzt vier Gemeinden dabei - Ulrichsberg, Kleinzell, Haslach und Auberg. Bei dem Treffen stellte Erich Dallhammer, Geschäftsführer des öst. Instituts für Raumordnung, klar, dass in den Gemeinden Bodensparen durch eine „enkeltaugliche Siedlungsentwicklung“ angesagt ist. Ein gelungenes Beispiel für eine Raumplanung mit flächensparender Innenentwicklung ist die Ortskern-Entwicklung in Hofkirchen.

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