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BEZIRK FREISTADT. Druck machen die fünf Gemeinden der Region Gusental und die vier Gemeinden der Region Untere Feldaist (RUF) in Sachen Realisierung der RegioTram Linz-Gallneukirchen-Pregarten. Diese Bahnverbindung ist ihrer Meinung nach ein wichtiges Projekt, das dringend realisiert gehört.

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Ernst Lehner (Katsdorf), Martin Tanzer (Alberndorf), RUF Obfrau Birgit Kagerer-Wiesinger, Wilhelm Wurm (Unterweitersdorf), Herbert Fürst (Engerwitzdorf), Dietmar Stegfellner (Wartberg), Gisela Gabauer (Gallneukirchen), Ferdinand Kaineder (Altenberg), Anton Scheuwimmer (Pregarten) und Kathrin Kühtreiber (Hagenberg), im Bild von links, fordern die rasche Umsetzung der RegioTram Linz- Pregarten.

Der Frühverkehr nach Linz nimmt immer mehr zu und die betroffenen Gemeinden und damit die Bevölkerung kommen an die Grenze der Belastbarkeit. „Den tausenden Pendlern ist der Stau nicht mehr zuzumuten“, meinen die Gemeindeoberhäupter.

Volkswirtschaftlicher Schaden enorm

Der volkswirtschaftliche und der Schaden für die Wirtschaft und damit für die Unternehmen in der Region sei enorm. Doch das RegioTram-Projekt scheint seit den Wahlen 2015 und dem Regierungswechsel ein wenig eingeschlafen zu sein. „Ein jahrelanger Planungsprozess liegt hinter uns. Die Zuständigkeit hat sich nach der Wahl verändert und nun bewegt sich in der Sache nichts mehr.“

Buskorridor oö-weit am stärksten frequentiert

Der Buskorridor von Gallneukirchen nach Linz ist mit täglich fast 15000 Fahrgästen der stärkste in ganz Oberösterreich. Mit einer guten Verkehrsverbindung auf der Schiene und guten Taktintervallen werde das Angebot sicher angenommen und noch mehr Pendler werden hier auf die Schiene umsteigen. Dies hat sich bei der Straßenbahnverlängerung nach Traun schon gezeigt.

Rasche Detailplanung gefordert

Die Detailplanung rasch zu beginnen ist für die Bürgermeister besonders wichtig. „Wir brauchen Planungssicherheit, auch im Sinne unserer örtlichen Entwicklungskonzepte. Eine zeitnahe Realisierung dieses Projektes ist eine Investition in die Zukunft und eine wichtige Infrastrukturmaßnahme für die Bevölkerung“ so die gemeinsamen Forderungen der Bürgermeister.


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