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UNTERWEITERSDORF. Einen herzlichen Empfang gab es für Martin Weiß, der als Trainer mit der österreichischen Faustball-Nationalmannschaft Silber bei der Weltmeisterschaft geholt hat.

Der Unterweitersdorfer Faustball-Nachwuchs begrüßte Trainer Martin Weiß. Fotos: Erwin Pils
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Nach vielen herausragenden Leistungen in den Vorrunden musste sich das Faustball-Nationalteam im Finale gegen Deutschland geschlagen geben und nahm Silber mit nach Hause. „Wir sind überglücklich über den Vize-Weltmeistertitel“, sagt Erfolgs-Trainer Martin Weiß aus Unterweitersdorf. „Wir haben im Vorhinein nicht damit gerechnet, so weit zu kommen und sind als Außenseiter gestartet.“

Das letzte Mal davor stand Österreich 2011 in einem WM-Finale, bei der Heim-WM in Österreich. Damals stand Weiß selbst noch als Spieler auf dem Feld und der Weltmeister-Titel ging ebenfalls an Deutschland. „Die Spieler haben dieses Mal sehr gute Leistungen gezeigt, wir konnten die Gegner in den Vorrunden fordern“, ist Weiß stolz auf sein noch relativ junges Team. „Wir haben viele gute junge Spieler. Wir müssen den Kader jetzt noch weiter formen, festigen und aufbauen. Auch Routinier Jean Andrioli war sehr wichtig für die WM, hat das Team immer wieder motiviert und gut geleitet.“

Weiter geht es nun mit den Vorbereitungen für die Europameisterschaft nächstes Jahr in Südtirol und die World Games 2021 in den USA.

Weiß war als Aktiver Weltmeister 

Martin Weiß bestritt fast 700 Bundesligaspiele für den FBC Askö Linz-Urfahr. Im Nationalteam absolvierte er im Angriff 111 Länderspiele, wurde Weltmeister und dreimal Europameister. Während seiner Studienzeit spielte er zwei Saisons in Brasilien. „Dort wird der Ballsport besonders gefeiert. Bei den Spielen herrscht eine unvergleichliche Stimmung“, erinnert sich Weiß. 2011 beendete er seine aktive Faustball-Karriere und zog nach Unterweitersdorf. 2016 wurde er Trainer des österreichischen Nationalteams. In seiner Freizeit trainiert er nun auch den Faustball-Nachwuchs in Unterweitersdorf. Er hat den Verein 2015 gegründet und bereits erfolgreiche Saisons absolviert. Zwei seiner vier Kinder sind ebenfalls bereits begeisterte Faustballer.


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