Feuerwehr Haibach und Reichenau im Einsatz: Heu am Heuboden sorgte für Brandverdacht
HAIBACH IM MÜHLKREIS. Sonntagabend wurde die Feuerwehr Haibach im Mühlkreis zu einem Brandverdacht alarmiert. Ein Landwirt bemerkte, dass das Heu am Heuboden ungewöhnlich warm war und setzte umgehend einen Notruf ab. In solchen Situationen gilt es, schnell zu handeln, um mögliche Brände frühzeitig zu erkennen und einzudämmen.

Die Feuerwehr Haibach alarmierte zusätzlich die Feuerwehr Reichenau, da diese als Stützpunkt der „Heuwehr“ über die notwendige Ausrüstung verfügt, um das Heu auf seine Temperatur zu prüfen. Die Heuwehr ist spezialisiert auf die Brandvermeidung und -bekämpfung im Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen, insbesondere Heu und Stroh.
Entwarnung
Am Einsatzort eingetroffen wurde sofort die Heutemperatur geprüft. Dabei gingen die Feuerwehrleute äußerst sorgfältig vor und nahmen das Heu Stück für Stück auseinander, um sicherzustellen, dass sich keine Hitzeentwicklung oder Glutnester darin befanden. Schlussendlich konnte Entwarnung gegeben werden, es wurden keine Glutnester gefunden.
Hintergründe Heubrand
Ist das Heu beim Einbringen in den Heuboden noch leicht feucht, wird durch Gärprozesse Energie freigesetzt. Diese treiben die Temperaturen im gelagerten Heu in die Höhe, sodass sich dieses von selbst entzündet und schlussendliche ganze Bauernhöfe in Brand setzt.


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