Neues Großlöschfahrzeug der Feuerwehr Gramastetten muss vor Garageneinfahrt zum Ersteinsatz ausrücken
GRAMASTETTEN. Noch bevor das neue Großlöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Gramastetten seinen Platz in der Fahrzeughalle einnehmen konnte, wurde es zu einer Personenrettung in schwierigem Gelände alarmiert.

Für die Freiwillige Feuerwehr Gramastetten war der Tag ursprünglich als Feiermoment geplant: Das neu angeschaffte Großlöschfahrzeug (GLF-B) sollte offiziell in den Dienst gestellt und als Ersatz für das in die Jahre gekommene Löschfahrzeug LFB-A übernommen werden.
Noch bevor das moderne Einsatzfahrzeug erstmals in die Feuerwehrgarage einrücken konnte, wurden die Einsatzkräfte jedoch gegen 16.25 Uhr per Sirenenalarm zu einer dringenden Personenrettung gerufen.
Im steilen Gelände gestürzt
Im Gemeindegebiet von Gramastetten war eine Person in unwegsamem, steilen Gelände zu Sturz gekommen. Dabei überschlug sich der Verunglückte und zog sich Verletzungen unbestimmten Grades zu.
Wegen der schwierigen Geländesituation und des steilen Hanges forderte der Notarzt zusätzlich Unterstützung durch die Feuerwehr an.
Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Gramastetten arbeitete eng mit dem Rettungsdienst zusammen, um die verletzte Person möglichst schonend zu versorgen und zu bergen. Mithilfe einer Trage und unter Einsatz der Seilwinde wurde der Verunfallte gesichert über die Böschung nach oben gebracht.
Erster Einsatz erfolgreich beendet
Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen übernahm der Rettungsdienst den Transport des Patienten zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus in Linz. Damit endete für die Feuerwehr Gramastetten zugleich der erste Einsatz des neuen Großlöschfahrzeugs – noch bevor dieses offiziell seinen Stellplatz in der Fahrzeughalle beziehen konnte.


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